DFB-Pokal Leverkusen scheitert in Heidenheim, HSV steht im Viertelfinale

Blamage für den Bundesligisten: Bayer Leverkusen ist im DFB-Pokal-Achtelfinale an Heidenheim gescheitert. Berkay Özcan schoss den Hamburger SV bei seinem Startelf-Debüt gegen Nürnberg weiter.

Leon Bailey
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Leon Bailey


1. FC Heidenheim - Bayer Leverkusen 2:1 (0:1)

Bayer Leverkusen ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Dabei ging das Achtelfinalduell gegen Heidenheim gut los für das Team von Peter Bosz: Bayer dominierte und die erste große Doppelchance hatte Julian Brandt. Der traf allerdings zunächst nur den Pfosten (36. Minute), und auch Leon Bailey scheiterte im Nachschuss. Wenig später machte Brandt es besser: Charles Aránguiz schickte den 22-Jährigen in den Heidenheimer Strafraum, wo er aus spitzem Winkel Torwart Kevin Müller zur Führung für Leverkusen tunnelte (44.).

Nach der Pause wurde Heidenheim mutiger und brauchte keine zwei Minuten für den Ausgleich. Aus der eigenen Hälfte schickte Sebastian Griesbeck den startenden Nikola Dovedan, der Bayer-Verteidiger Aleksandar Dragovic entwischte und zum 1:1 traf (47.). In der 52. Minute hätte Maurice Multhaup sogar die Führung für Heidenheim erzielen können, traf jedoch aus kurzer Distanz nur die Latte des freien Tors.

Doch auch Multhaup bekam wie Brandt seine zweite Chance: Nach einem Fehler von Bayer-Keeper Lukas Hradecky kam der Ball zum 22-Jährigen, der die Führung erzielte (72.). So behielt Zweitligist Heidenheim in der ersten Pflichtspielbegegnung beider Teams die Oberhand und zieht ins Viertelfinale ein.

Berkay Özcan (r.) und Lewis Holtby
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Berkay Özcan (r.) und Lewis Holtby

Hamburger SV - 1.FC Nürnberg 1:0 (0:0)

Zwei gute Freistoßgelegenheiten boten sich dem Hamburger SV in der ersten Hälfte, doch sowohl Douglas Santos (14. Minute) als auch Zugang Berkay Özcan (28.) vergaben aus aussichtsreicher Position.

Treffsicherer zeigte sich Özcan im zweiten Durchgang. Nach großem Durcheinander kam der Ball zum Flügelspieler, der aus dem Rückraum zur Führung traf (54.). Lewis Holtby hätte das 2:0 nachlegen können, verzog den Ball jedoch trotz aussichtsreicher Gelegenheit (67.). Der HSV zog am Ende ungefährdet in die nächste Runde des DFB-Pokals ein. Das Viertelfinale findet am 2. und 3. April statt.

tip



insgesamt 10 Beiträge
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Orthoklas 05.02.2019
1. Geerdet
Nach dem Pyrrhus-Sieg über Bayern ist Bayer also wieder geerdet. Gut so! Mit Bosz wird das eh nichts - und gegen Bayern kann mittlerweile eh jeder gewinnen. Kovac sei Dank.
gammoncrack 05.02.2019
2. Wieso war das
Zitat von OrthoklasNach dem Pyrrhus-Sieg über Bayern ist Bayer also wieder geerdet. Gut so! Mit Bosz wird das eh nichts - und gegen Bayern kann mittlerweile eh jeder gewinnen. Kovac sei Dank.
ein Pyrrhussieg gegen die Bayern?
tottoishere 05.02.2019
3. ein Pyrrhussieg gegen die Bayern?
Tja am Ende in der Bumdesliga Platz 8, dann stimmt das ;)
briancornway 06.02.2019
4. Diadochen
Zitat von gammoncrackein Pyrrhussieg gegen die Bayern?
Ich würde sagen, wegen des Verlusts von Havertz. Aber vielleicht war auch eine ganz andere Redewendung gemeint. Bei Pokalspielen denke ich ja oft: Möge derjenige ausscheiden, der die Körner für andere Ziele nötiger braucht. In diesem Fall wäre das Leverkusen für die EL-Plätze und Nürnberg für den Klassenerhalt. Aus dem Vorteil, auf einer Hochzeit weniger tanzen zu müssen, sollte man dann aber auch das Beste machen.
mobes 06.02.2019
5. Überhoben ...
Da haben sich halt die Leverkusener am Samstag überhoben und am Dienstag keine Kraft mehr gegen einen Zweitligist.
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