Wie in der Bundesliga Gelb-Sperren für Trainer auch in der 3. Liga und im DFB-Pokal

Seit Beginn der laufenden Saison dürfen Fußballtrainer von den Schiedsrichtern mit Gelben Karten verwarnt werden. Verhalten sie sich zu unsportlich, drohen nun auch Zwangspausen im Pokal.

Schiedsrichter Tobias Welz zeigt Paderborn-Trainer Steffen Baumgart die Gelbe Karte
imago images/ DeFodi

Schiedsrichter Tobias Welz zeigt Paderborn-Trainer Steffen Baumgart die Gelbe Karte


Fußballtrainer können ab sofort auch in der 3. Liga und im DFB-Pokal wegen zu vieler Gelber Karten gesperrt werden. Diese neuen Bestimmungen nach den Beschlüssen des DFB-Bundestages vom September teilte der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstag mit.

Demnach werden ein Trainer oder andere Funktionsträger eines Drittligisten nach ihrer jeweils vierten Gelben Karte für ein Meisterschaftsspiel gesperrt. Auch im DFB-Pokal, bei dem maximal sechs Partien pro Spielzeit zu absolvieren sind, wird erst nach der vierten Gelben Karte gesperrt. Die Regelung tritt erst ab dem 22. Oktober in Kraft, der bisherige Saisonverlauf gilt nicht rückwirkend. Gelbe Karten zählen sich saisonübergreifend.

Auch bei Gelb-Roten und Roten Karten wird es zukünftig Sperren für Trainer und andere Funktionsträger geben. "Bei einer Roten Karte ist - wie bei Spielern - der Trainer oder Funktionsträger bis zur Entscheidung durch die zuständige Instanz gesperrt, ohne dass es eines besonderen Verfahrens oder einer besonderen Benachrichtigung bedarf", hieß es vom DFB.

In der Bundesliga dürfen die Schiedsrichter seit Beginn der Saison auch Trainern Karten zeigen. Die erste Gelbe Karte sah Steffen Baumgart, Coach des SC Paderborn, am zweiten Spieltag.

mjm/ptz/dpa

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