DFB-Pokal Wolfsburg und Leverkusen weiter, Mainz verliert in der Verlängerung

Der Meister kann's auch im Pokal: Wolfsburg hat beim Drittligisten Wehen Wiesbaden gewonnen. Bayer Leverkusen war in Babelsberg erfolgreich. Kaiserslautern setzte sich gegen Braunschweig durch, Augsburg in Ingolstadt. Drittligist Osnabrück gewann gegen Rostock.


Hamburg - Der deutsche Meister VfL Wolfsburg und Vorjahres-Finalist Bayer Leverkusen haben sich zum Auftakt des DFB-Pokals keine Blöße gegeben. Wolfsburg erreichte mit dem 4:1 bei Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden ebenso die zweite Runde wie Leverkusen, das sich beim Viertligisten SV Babelsberg 03 mühevoll mit 1:0 durchsetzte. Zweitligist Hansa Rostock schied nach dem 1:2 beim VfL Osnabrück aus, Mainz verlor in Lübeck 1:2 nach Verlängerung. Schadlos hielten sich die anderen Zweitliga-Vertreter: Der FC Augsburg gewann beim FC Ingolstadt 04 2:1, der 1. FC Kaiserslautern behielt bei Eintracht Braunschweig 1:0 die Oberhand.

Wolfsburg hat sich im DFB-Pokal für den Bundesliga-Auftakt warmgeschossen. Das Team des Trainers Armin Veh setzte sich durch die Tore von Zvjezdan Misimovic (41., 57.), Grafite (26.) und Edin Dzeko (51.) 4:1 (2:0) gegen Wiesbaden durch. Den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte Steffen Bohl (63.).

Vor 7433 Zuschauern in Wiesbaden taten sich die Wolfsburger in der Anfangsphase gegen den defensiv eingestellten Vorletzten der 3. Liga, der in den ersten beiden Punktspielen Niederlagen einstecken musste, schwerer als erwartet. Der Meister konnte sich zwar Feldüberlegenheit erarbeiten, klare Torchancen kamen dabei aber nicht heraus. Bis zur 20. Minute ließ der VfL die Durchschlagskraft im Spiel nach vorn vermissen. Vor allem die beiden Top-Stürmer Edin Dzeko und Grafite waren kaum zu sehen. Allerdings erhielten die Angreifer auch keine vernünftigen Zuspiele aus dem Mittelfeld, in dem Neuzugang Karim Ziani zunächst blass blieb.

Erst ab Mitte der ersten Hälfte erhöhten die Gäste das Tempo und gingen nach der ersten gelungenen Kombination in Führung. Der Brasilianer Grafite schloss nach Zuspiel von Dzeko überlegt ab. Nach der Führung verpasste es Wolfsburg, energisch auf den Ausbau der Führung zu drängen. Den Gästen reichte die Routine, um mit der zweiten Chance auch den zweiten Treffer zu erzielen. Misimovic traf nach erneuter Vorarbeit von Dzeko. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur sechs Minuten, bis Dzeko nach einem Freistoß von Misimovic aus kurzer Distanz erfolgreich war. Zwar hätten die Gastgeber kurz darauf noch einmal für ein wenig Spannung sorgen können, doch Marcel Ziemer scheiterte mit einem Foulelfmeter an VfL-Torwart Diego Benaglio (53.). Vier Minuten später baute Misimovic nach sehenswerter Vorarbeit von Grafite den Vorsprung aus. Bohl nutzte kurz darauf eine Unachtsamkeit in der VfL-Abwehr zum Treffer für den SVWW.



© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.