Pokalniederlage gegen Frankfurt Bayern-Abgang sorgt für Empörung

Von Verlierern im DFB-Pokalfinale erwartet man, dass sie den Siegern bei der Ehrung zuschauen. Die Bayern halten davon offenbar wenig.
Spieler des FC Bayern München

Spieler des FC Bayern München

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP

Als die Spieler von Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal in die Höhe reckten, um den sensationellen 3:1-Sieg der Eintracht gegen den FC Bayern zu bejubeln, war von den Münchner Spielern weit und breit nichts zu sehen. Das Team von Jupp Heynckes hatte im Anschluss an die Niederlage nur schnell die Medaillen in Empfang genommen und war dann in der Kabine verschwunden.

Das sorgt für Entrüstung in den sozialen Netzwerken. Es ist ein ungeschriebenes Fußballgesetz, dass das unterlegene Team den Siegern bei der Ehrung anwesend ist und applaudiert. Als "charakterlos", "erbärmlich", "enttäuschend" und "peinlich" wurde das Verhalten der Bayern von Twitter-Nutzern beschrieben.

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"Da muss ich ganz ehrlich zugeben, dass in dem Moment die Spieler und ich sicher nicht dran gedacht haben", sagte Trainer Heynckes, als er auf das Versäumnis angesprochen wurde. Nur die Ersatztorhüter Manuel Neuer und Tom Starke waren auf dem Rasen geblieben und hatten den Frankfurtern applaudiert.

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Auch Joshua Kimmich entschuldigte sich: "Wenn es respektlos rübergekommen ist, tut es mir leid. Das war nicht unsere Absicht. Da war viel Enttäuschung dabei." Mats Hummels sagte, der Gang in die Kabine habe "wenig mit fehlendem Respekt zu tun. Ich kenne gar nicht den Knigge, wie man sich da verhält."

Den Frankfurtern dürfte es herzlich egal sein. Sie feierten ihren ersten Pokalsieg seit 30 Jahren - ob mit oder ohne Münchner Spalier.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes stand, dass die Verlierer für den Sieger des Endspiels Spalier zu stehen haben. Das ist nicht korrekt, es ist vielmehr umgekehrt: Der Sieger applaudiert dem Verlierer im Spalier. Wir haben diesen Fehler korrigiert.

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Foto: Arne Dedert/ dpa
mmm/dpa