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Zwanziger-Nachfolge Niersbach in Uefa-Exekutive gewählt

Der alte DFB-Präsident geht, der neue kommt: Wolfgang Niersbach ist neues Mitglied des Uefa-Exekutivkomitees, Theo Zwanziger schied dagegen wie geplant aus dem Gremium aus. Grund zur Freude gibt es auch in Gibraltar.
DFB-Präsident Niersbach: Zusätzliches Amt bei der Uefa

DFB-Präsident Niersbach: Zusätzliches Amt bei der Uefa

Foto: Getty Images/ Bongarts/Getty Images

Hamburg - Per Akklamation ist Wolfgang Niersbach ins Exekutivkomitee der Uefa gewählt worden. Der Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB) wurde beim Kongress der Europäischen Fußball-Union in London für vier Jahre in das Gremium aufgenommen. Er folgt damit auf Theo Zwanziger, der frühere DFB-Chef war wie geplant aus dem Amt ausgeschieden.

"Es ist für einen nationalen Verband extrem wichtig, auch international gut vernetzt zu sein", sagte Niersbach: "Wenn in den internationalen Kommissionen und dem Exko über neue Entwicklungen entschieden wird, sollte der DFB mit am Tisch sitzen." Inklusive Niersbach standen acht Bewerber für acht freie Plätze zur Wahl, da der Portugiese Fernando Gomes kurzfristig auf eine Kandidatur verzichtete. Darunter war auch der bisherige Vorstandschef von Manchester United, David Gill.

Auch Gibraltar ist in die Uefa aufgenommen worden. Das britische Überseegebiet an der Südspitze Spaniens ist das 54. Mitglied des Verbandes. Vor sechs Jahren war ein erster Antrag von der Uefa noch abgelehnt worden. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte daraufhin in einem Urteil empfohlen, Gibraltar als Mitglied zu akzeptieren. Bislang trug Gibraltar seine inoffiziellen Länderspiele gegen Kontrahenten wie Grönland oder Jersey aus. Nun sind in der Qualifikation für die EM 2016 erstmals auch Duelle gegen Fußball-Größen wie Deutschland möglich.

max/dpa