DFB-Vizepräsident Koch will Richteramt gegen Uefa-Posten tauschen

Bisher ist DFB-Vizepräsident Rainer Koch im Hauptberuf Richter. Nach SPIEGEL-Informationen will Koch diesen Amt aber aufgeben und lieber Mitglied im Uefa-Exekutivkomitee werden.

Rainer Koch
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DFB-Vizepräsident Rainer Koch will sich ins Uefa-Exekutivkomitee wählen lassen und dafür seine Stelle als Richter am Oberlandesgericht München aufgeben. Das bestätigte Koch dem SPIEGEL kurz vor dem DFB-Bundestag am kommenden Freitag, bei dem Koch zunächst als Vizepräsident wiedergewählt werden möchte.

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Heft 39/2019
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Der 60-jährige Fußball-Multifunktionär, nach dem Ausscheiden von DFB-Präsident Reinhard Grindel auch einer von zwei Interimschefs des Verbandes, ist seit Jahren nebenamtlicher DFB-Vizepräsident und war bislang im Hauptberuf Teilzeitrichter am 4. Strafsenat des Oberlandesgerichts München. Zudem steht Koch auch noch dem Bayerischen und dem Süddeutschen Fußball-Verband vor.

Der Uefa-Posten ist seit dem unfreiwilligen Abschied von Reinhard Grindel als DFB-Präsident vakant. Der designierte neue DFB-Präsident Fritz Keller hatte im Vorfeld bereits angekündigt, auf den Uefa-Job verzichten zu wollen. Stattdessen würde Koch dieses Amt gern übernehmen. Mit dem Uefa-Posten wäre sein Richteramt aber zeitlich nicht mehr vereinbar, so Koch. Das angestrebte Amt beim Europaverband ist mit 160.000 Euro im Jahr dotiert.

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