Neuer Vertrag Pokalfinale bleibt bis 2020 in Berlin

Wer Pokalsieger werden will, muss auch in den kommenden Jahren nach Berlin reisen. Die Hauptstadt bleibt bis 2020 der Ausrichter des Endspiels. Das haben der DFB und die Stadt vereinbart.
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Foto: Kay Nietfeld/ dpa

Hamburg - Das Endspiel des DFB-Pokals bleibt bis 2020 in Berlin. Der Deutsche Fußball-Bund und die Hauptstadt verlängerten vorzeitig den 2015 auslaufenden Vertrag um fünf Jahre. Berlin ist seit 1985 fester Finalort. Der Sieger im Endspiel darf sich dieses Jahr über 3,2 Millionen Euro freuen, der Verlierer kassiert immerhin noch 2,6 Millionen Euro.

Derweil bricht die Ticketnachfrage für das diesjährige Endspiel zwischen dem Deutschen Meister Bayern München und Borussia Dortmund am 17. Mai alle Rekorde. "Wir könnten 500.000 Karten verkaufen, das wäre nicht übertrieben", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Zudem haben sich bereits 500 Journalisten für die Partie akkreditiert.

Änderungen am Pokalmodus wird es laut DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nicht geben. "Vom Grundsatz her gibt es die Überzeugung, dass es keine Veränderung gibt, weil der Pokal so gut funktioniert wie höchstens noch in England", sagte er. Zuletzt hatte es Diskussionen über eine Reform des Cup-Wettbewerbs gegeben.

Zum 30. Mal in Serie wird das Finale in diesem Jahr im Olympiastadion ausgetragen, 75.708 Zuschauer werden bei der Neuauflage des letztjährigen Champions-League-Finales dabei sein. Zuletzt hatten sich München und Dortmund 2012 im deutschen Pokalendspiel gegenüber gestanden. Dortmund feierte vor zwei Jahren nach einem 5:2 den Gewinn des Doubles aus Meisterschaft und Pokal. München hatte den Pokal im Vorjahr durch ein 3:2 gegen den VfB Stuttgart gewonnen.

aha/dpa/sid
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