2. Fußballbundesliga DFL bestraft Aalen mit Punktabzug

Die DFL hat Zweitligist VfR Aalen zwei Punkte abgezogen. Grund ist ein erneuter Verstoß gegen die Lizenzierungsauflagen. Der Verein wird wohl gegen die Bestrafung vorgehen.

Aalens Trainer Ruthenbeck: Jetzt punktgleich mit Schlusslicht St. Pauli
DPA

Aalens Trainer Ruthenbeck: Jetzt punktgleich mit Schlusslicht St. Pauli


Hamburg - Wegen wiederholten Verstößen gegen die Lizenzierungsauflagen werden dem abstiegsbedrohten VfR Aalen zwei Punkte abgezogen. Laut der Deutschen Fußball-Liga (DFL) hat der Zweitligist in zwei aufeinanderfolgenden Jahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert. Fünf Tage hat Aalen nun Zeit, gegen die Entscheidung Beschwerde einzulegen.

Für das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck ist das ein Rückschlag im Abstiegskampf. Mit dem Punktabzug verbleibt der VfR zwar auf dem Relegationsplatz 16, ist nun aber punktgleich mit dem FC Erzgebirge Aue und Schlusslicht FC St. Pauli.

"Wir sind davon überzeugt, auch trotz dieses Punktabzuges den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu realisieren", sagte VfR-Geschäftsführer Carl Ferdinand Meidert. Wie der Klub bekannt gab, wird er "gegen diese Entscheidung voraussichtlich Rechtsmittel einlegen".

mku/sid/dpa



insgesamt 8 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
ddnomad 24.03.2015
1.
und wieder trifft es die kleinen und die großen dürfen unsummen aus dem Fenster werfen.
lofi 24.03.2015
2.
Irgendwie soll St.Pauli doch noch gerettet werden. Aus eigener Kraft werden sie es kaum schaffen.
Stäffelesrutscher 24.03.2015
3.
Negatives Eigenkapital? Aha. Und das »Eigen»kapital dieses Gebildes, das in Leipzig mit acht Mitgliedern ausgestattet ist, ist wie hoch? Nur mal so zum Vergleich, den dem schwäbischen Club wird ja ein Verstoß gegen die Chancengleichheit vorgeworfen.
bratwurst007 24.03.2015
4.
Zitat von StäffelesrutscherNegatives Eigenkapital? Aha. Und das »Eigen»kapital dieses Gebildes, das in Leipzig mit acht Mitgliedern ausgestattet ist, ist wie hoch? Nur mal so zum Vergleich, den dem schwäbischen Club wird ja ein Verstoß gegen die Chancengleichheit vorgeworfen.
RB Leipzig ist sehr wohl finanziert! Es handelt sich um die Sportabteilung des Red Bull-Konzerns. Darauf wurde ja nun schon mehrfach hingewiesen.
kascnik 24.03.2015
5. Also es ist
schon so dass der VFR Aalen bekannt dafür ist, i9n den letzten Jahren nicht gerade gut mit seinem Geld gewirtschaftet zu haben. Dass der Mäzen Scholz dem Verein immer wieder aushalf, in einer extrem schwach besetzen 3. Liga vor einigen Jahren der Aufstieg resultierte und man sich seitdem mit allen Mitteln gegen einen eigentlich voraussehbaren Absteig wehrt, täuscht zum einen drüber hinweg, dass Aalen im Grunde eben wirklich nur ein Dorf auf großem Fuße ist und derartige Kraftakte eben eine Menge Geld kosten. Gewisse Parallelen, wenn auch mit ganz anderen Hintergünden zum Fast-Namensvetter Ahlen sind unverkennbar und auf lange Sicht sieht es für Aalen nicht gut aus. Die 3.Liga könnte zum Fiasko werden. Aber: Wir reden hier höchstwahrscheinlic über einige 100.000Euro, im Vergleich zu den Wettberbsverzerrungen anderer Vereine nordöstlich ein geringfügiger Betrag. Weder hat Aalen einen derartig intransparenten und undemokratisch führenden Geldgeber, der einfach alles zahlt, noch hat Aalen einen sportlich ähnlich gut besetzen Partnerverein jenseits der Alpen. Hier ist der DFB sowie der Zusammenschluss der übrigen 35 Profivereine aber leider zu feige, etwas zu unternehmen, oder profitieren manche Größen des Fußballsports davon sogar?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.