Argentinische Fußball-Legende Maradona tritt als Trainer in La Plata zurück - nach zwei Monaten

Acht Spiele währte Diego Maradonas Amtszeit als Trainer des argentinischen Erstligisten Gimnasia La Plata. Immerhin: Die sportliche Bilanz fällt leicht positiv aus.

Als Spieler führte Maradona Argentinien 1986 zum WM-Titel - seine Trainerkarriere ist geprägt von Kurzauftritten
Arduin Mauricio/EPA-EFE/REX

Als Spieler führte Maradona Argentinien 1986 zum WM-Titel - seine Trainerkarriere ist geprägt von Kurzauftritten


Diego Maradona ist nicht mehr Trainer von Gimnasia La Plata. Das bestätigte der Verein der französischen Nachrichtenagentur AFP. Der 59-Jährige hatte den Posten beim argentinischen Erstligisten aus der Nähe der Hauptstadt Buenos Aires erst vor gut zwei Monaten übernommen.

La Plata stand zu dem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz. Nach einem Saisonstart mit fünf sieglosen Partien übernahm Maradona und konnte mit seinem Team in acht Spielen immerhin drei Siege feiern. Dadurch verbesserte sich der Klub um zwei Tabellenplätze.

Angeblich war das Engagement der argentinischen Fußball-Legende mit der Präsidentschaft von Gabriel Pellegrino verknüpft. Der wird sich am Samstag jedoch nicht mehr zur Wahl stellen.

Erst im Juni war Maradona von einem Traineramt zurückgetreten. Den mexikanischen Zweitligisten Dorados de Sinaloa verließ er aus gesundheitlichen Gründen. Zuvor hatte er den Klub vom Tabellenende in die oberen Ränge geführt, der Aufstieg war Sinaloa ohne ihn allerdings nicht gelungen.

Maradonas Trainerkarriere ist geprägt von Kurzauftritten. Nur bei einer von sechs Stationen als Vereinstrainer blieb er länger als ein Jahr im Amt. Bei Al Wasl in den Vereinigten Arabischen Emiraten dauerte sein Engagement 14 Monate an.

Die argentinische Nationalmannschaft betreute er von Oktober 2008 bis Juni 2010. Unter seiner Leitung schied das Team bei der WM 2010 in Südafrika im Viertelfinale gegen Deutschland aus.

tip/sid



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sevenharper 19.11.2019
1. Selbstdarsteller
Maradona war ein begnadeter Fussbaler, aber als Trainer ist er offensichtlich ziemlich schlecht. Es sieht so aus das es bei ihm um einen Selbstdarsteller handelt, der sich mit diesen ständigen Trainerjob wechsel einfach in der öffentlichkeit presentieren will um damit sein Ego zu füttern.
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