Aus gesundheitlichen Gründen Maradona verlässt mexikanischen Zweitligisten

Seit September hatte der ehemalige Weltklassespieler Diego Maradona den mexikanischen Zweitligisten Dorados de Sinaloa trainiert. Und das mit Erfolg. Doch nun soll er kürzer treten, raten ihm die Ärzte.

Diego Maradona
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Diego Maradona


Fußballtrainer Diego Maradona ist von seinem Amt beim mexikanischen Zweitligisten Dorados de Sinaloa zurückgetreten. Auf ärztlichen Rat hin werde er sich zwei Operationen an der Schulter und am Knie unterziehen und müsse sich schonen, teilte der Anwalt des Argentiniers, Matías Morla, am Donnerstag auf Twitter mit. Er danke den Dorados und wolle künftig den gemeinsamen Traum weiter verfolgen.

"Diego! Die Türen bei den Dorados stehen dir immer offen. Die Gesundheit steht an erster Stelle. Hier hast du und wirst du immer ein Zuhause haben", schrieb Vereinspräsident Toño Núñez. Auf dem offiziellen Twitter-Kanal des Clubs hieß es: "Gemeinsam haben wir die Welt überrascht. Wir haben bewiesen, dass es im Fußball um Leidenschaft und Herz geht. Danke, Chef! Genese und wir sehen uns bald wieder."

Maradona hatte den Verein aus Culiacán im Bundesstaat Sinaloa seit September vergangenen Jahres trainiert (und soll umgerechnet 1,4 Millionen Euro verdient haben). In kurzer Zeit gelang es ihm, die Dorados vom Tabellenende an die Spitze und bis ins Finale im Aufstiegskampf zu bringen. Derzeit steht der Verein in der zweiten mexikanischen Liga auf dem fünften Tabellenplatz.

Zuletzt hatte sich Maradona auch als Trainer von Manchester United selbst ins Gespräch gebracht. Dem englischen Fußball-Magazin "FourFourTwo" sagte er: "Wenn Manchester United einen Trainer braucht, bin ich der Mann!" Und: "Ich weiß, dass sie weltweit sehr viele Trikots verkaufen, aber sie müssen auch Trophäen gewinnen. Ich kann das für sie machen."

Der 58-Jährige hat aber immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bereits im Januar war Maradona in seiner Heimat Argentinien wegen einer Magenblutung operiert worden.

mey/dpa



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