Trump kritisiert US-Star Rapinoe "Sie sollte nicht respektlos sein"

Geht es nach US-Präsident Donald Trump, sollte Fußballstar Megan Rapinoe erst Leistung zeigen, ehe sie seine Einladung ins Weiße Haus ausschlägt. Dabei war das US-Team um Rapinoe bereits 2015 dort. Ohne Trump.

Donald Trump forderte von Megan Rapinoe Respekt.
Mike Theiler/REUTERS

Donald Trump forderte von Megan Rapinoe Respekt.


US-Präsident Donald Trump hat bei Twitter auf die Ankündigung des Fußballstars Megan Rapinoe reagiert, im Falle des Titels bei der WM in Frankreich eine mögliche Einladung ins Weiße Haus nicht wahrzunehmen. "Sie sollte nicht respektlos gegenüber unserem Land, dem Weißen Haus oder unserer Flagge sein, zumal so viel für sie und ihr Team getan worden ist", schrieb der US-Präsident.

Bevor Rapinoe spreche, solle sie den Titel gewinnen, schrieb Trump. "Wir haben Megan oder das Team bisher nicht eingeladen, aber jetzt lade ich das Team ein, ob es gewinnt oder nicht."

Rapinoe ist Kapitänin des US-Teams und führte es 2015 zum WM-Titel und 2012 zum Olympiasieg. Auch bei der laufenden Weltmeisterschaft in Frankreich hat das Team noch Chancen auf den Titel. Im Viertelfinale trifft es am Freitag (21 Uhr; TV: ZDF; Liveticker SPIEGEL ONLINE) auf die französischen Gastgeberinnen.

Megan Rapinoe ist eine der Starspielerinnen des US-Teams.
Bernadett Szabo/REUTERS

Megan Rapinoe ist eine der Starspielerinnen des US-Teams.

In einem Video, das das Magazin "Eight by Eight" am Dienstag twitterte, sagte Rapinoe, dass sie "nicht ins "fu**in' Weiße Haus" gehen werde. Sie gehe sowieso nicht davon aus, dass das Team eingeladen werde, sagte sie.

Nach dem Weltmeistertitel 2015 hatte Rapinoe mit dem US-Team das Weiße Haus besucht. Damals empfing aber noch US-Präsident Barack Obama das Team.

hba

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