Doping-Gerüchte Hiddink nimmt seine Südkoreaner in Schutz

Südkorea rennt bei der Fußball-WM von Sieg zu Sieg. Trainer Guus Hiddink will von Doping-Gerüchten nach dem Sieg über Italien nichts wissen.

Daejeon - "Das Thema interessiert mich nicht. Wir arbeiten hart", sagte der niederländische Coach nach den Spekulationen angesichts der enormen Kraftreserven seiner Spieler. "Wenn jemand Beweise hat, soll er sie vorlegen, denn wer anklagt, braucht Beweise. Wir werden dann nachweisen, dass die betreffende Person vollständig Unrecht hat. Die Grundschnelligkeit verbessert man nicht mit Medikamenten."

Gastgeber Südkorea hatte im Achtelfinale Italien durch ein Golden Goal von Ahn Jung-Hwan kurz vor Ende der Verlängerung bezwungen und trifft jetzt im Viertelfinale am Samstag auf Spanien. Das Team war schon fünf Monate vor Beginn der WM in einem Trainingslager zusammengezogen und von Hiddink mit täglichen Einheiten auf die Titelkämpfe vorbereitet worden. Deshalb ist die ausgezeichnete Kondition des Teams für viele Experten nicht ungewöhnlich.

Bis einschließlich Donnerstagabend gab es unter den bislang abgenommen 224 Blut- und Urinkontrollen kein positives Ergebnis. Die Medizinische Kommission des Weltverbandes Fifa will im Falle einer positiven Probe innerhalb von 24 Stunden den betroffenen Verband informieren, um zu gewährleisten, dass ein Spieler vor seinem nächsten Einsatz suspendiert werden kann.

Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.