EM-Endspiel Frings rückt in die Startelf

Mittelfeldspieler Torsten Frings von Werder Bremen wird im EM-Finale gegen Spanien von Beginn an auflaufen. Für ihn muss der Leverkusener Simon Rolfes seinen Platz im defensiven Mittelfeld räumen. Taktische Änderungen soll es jedoch nicht geben.

Hamburg - Bundestrainer Joachim Löw wird im EM-Finale am Sonntag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Wien gegen Spanien seine Elf auf einer Position verändern. Im Vergleich zum 3:2-Sieg im Halbfinale gegen die Türkei wird Torsten Frings nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wieder in die Startformation rücken.

Der 31-jährige Mittelfeldspieler hatte in der zweiten Hälfte des Türkei-Spiels bereits Simon Rolfes ersetzt. Der Rippenbruch, den Frings im letzten Vorrundenspiel gegen Österreich erlitten hatte, schien ihm während der Partie keine größeren Probleme zu bereiten. Dem Leverkusener Rolfes, der sich gegen die Türken eine Platzwunde an der Augenbraue zuzog, bleibt somit im Finale nur ein Platz auf der Ersatzbank.

Ansonsten wird Löw, dem alle 23 Spieler zur Verfügung stehen, trotz einer eher dürftigen Vorstellung im Halbfinale wohl keine personellen Änderungen vornehmen. Der Bundestrainer wird zudem vermutlich wieder im 4-2-3-1-System spielen lassen.

Die zuletzt unsichere Viererabwehrkette vor Torwart Jens Lehmann bilden Arne Friedrich, Per Mertesacker, Christoph Metzelder und Philipp Lahm. Die beiden defensiven Positionen vor der Abwehr nehmen Frings und Thomas Hitzlsperger ein. In der offensiven Dreierkette im Mittelfeld vor der sogenannten Doppel-Sechs kommen Bastian Schweinsteiger, Kapitän Michael Ballack und Lukas Podolski zum Einsatz. Die nominell einzige Spitze ist erneut Miroslav Klose.

wit/sid

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