EM-Qualifikation Ukraine fährt zur Europameisterschaft und verdirbt Ronaldos Jubiläum

700 Tore müssen erst einmal geschossen werden. Cristiano Ronaldo hatte trotz seines Jubiläumstreffers in der Ukraine keinen Grund zu feiern. Anders als der ehemalige Weltklassestürmer Andrej Schewtschenko.

Cristiano Ronaldo im Duell mit dem Ex-Schalker Yevhen Konoplyanka
Efrem Lukatsky/AP

Cristiano Ronaldo im Duell mit dem Ex-Schalker Yevhen Konoplyanka


Mit dem sechsten Sieg im siebten Gruppenspiel hat sich die Ukraine für die Fußball-Europameisterschaft qualifiziert. Das Team von Nationaltrainer Andrej Schewtschenko gewann in Kiew 2:1 (2:0) gegen Europameister Portugal und kann mit 19 Punkten nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.

Die Portugiesen müssen mit elf Zählern dagegen weiterhin um die Qualifikation bangen. Dabei erzielte Cristiano Ronaldo mit einem verwandelten Handelfmeter (72. Minute) den 700. Treffer seiner Profikarriere. Ein Jubiläum, das etwas unterging, weil Roman Jaremtschuk zuvor zur Führung für die Ukraine getroffen hatte (6.) und der ehemalige Dortmunder Andrij Jarmolenko (27.) das zwischenzeitliche 2:0 erzielte.

Portugal kann sich in der Qualifikationsgruppe B keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Zwar sind die Portugiesen noch Zweiter, haben aber nur noch einen Punkt Vorsprung vor den Serben, die gegen Litauen 2:1 gewannen. Während Portugal in den verbleibenden beiden Partien gegen Litauen und Luxemburg vermeintlich leichte Gegner hat, spielt Serbien noch gegen die Ukraine.

hba/sid



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