Noch ein Talent aus Freiburg Neben Bühl trifft auch Starke beim 5:0-Sieg der DFB-Frauen

Wieder gewonnen, wieder zu null: Das DFB-Team ließ sich auf dem Weg zur EM 2021 auch nicht von Griechenland stoppen. Mittlerweile haben die achtfachen Europameisterinnen 31 Tore in vier Spielen erzielt.

Klara Bühl spielt beim SC Freiburg und wird im DFB-Team immer erfolgreicher
Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Klara Bühl spielt beim SC Freiburg und wird im DFB-Team immer erfolgreicher


Deutschland hat auch das vierte Qualifikationsspiel zur Fußball-EM der Frauen 2021 in England gewonnen. In Griechenland siegte das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg 5:0 (2:0) und führt die Gruppe I mit zwölf Punkten und 31:0-Toren überlegen an. Neben Alexandra Popp (33. Minute), Lena Oberdorf (40.), Pauline Bremer (75.) und Klara Bühl (90.) gehörte auch Sandra Starke (65.) zu den Torschützinnen. Die Offensivspielerin ist neben Torhüterin Merle Frohms und Stürmerin Bühl die dritte Spielerin vom SC Freiburg im DFB-Kader, auch Giulia Gwinn hatte bis zum Sommer in Freiburg gespielt.

Voss-Tecklenburg stellte erstmals seit der Weltmeisterschaft 2019 die Münchnerin Melanie Leupolz in die Startelf - in ungewohnter Rolle. Die Mittelfeldspielerin, mit ihrer Rolle bei der WM in Frankreich unzufrieden, begann auf der rechten Seite in einer Dreier-Abwehrkette, mit diesem System hatte die Bundestrainerin bereits vor der WM experimentiert.

In dieser Qualifikationsgruppe ist es letztlich jedoch unerheblich, mit welcher Formation das DFB-Team antritt - zu groß ist der Abstand zu den Gegnerinnen. Nach den klaren Siegen gegen Montenegro (10:0) und Ukraine (8:0 und 8:0) zeigte sich auch gegen Griechenland, dass die Favoritinnen defensiv wenig zu befürchten haben. Allerdings tat sich Deutschland im Angriff lange Zeit schwer. In den ersten drei Partien waren die Führungstore jeweils spätestens bis zur siebten Minute gefallen, diesmal dauerte es bis zur 17. Minute, ehe Klara Bühl mit einem Kopfball aus kurzer Distanz die erste Großchance vergab. Griechenland machte in einem 5-4-1 die Räume sehr eng.

Mit dieser Startelf treibt die Bundestrainerin die Verjüngung des Kaders voran
Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Mit dieser Startelf treibt die Bundestrainerin die Verjüngung des Kaders voran

Trotzdem gingen die achtmaligen Europameisterinnen mit einer komfortablen Führung in die Pause. Zunächst erkämpfte sich Turid Knaak mit einer Grätsche im gegnerischen Strafraum den Ball und passte auf die freistehende Popp zurück, die mit einem Linksschuss in den linken Torwinkel traf. Und bei einem Freistoß aus dem Halbfeld von Dzsenifer Marozsán ließ die griechische Abwehr Oberdorf frei stehen, und so traf die 17-Jährige per Kopf zu ihrem zweiten Länderspieltreffer.

In der zweiten Hälfte lief die deutsche Mannschaft die griechischen Abwehrspielerinnen konsequenter an und kam so zu besseren Torchancen. Trotzdem dauerte es bis zur 65. Minute, ehe Debütantin Starke 20 Minuten nach ihrer Einwechslung im Nachschuss - zuvor hatte die ebenfalls neu gekommene Bremer den Pfosten getroffen - traf. Das schönste Tor des Tages erzielte Bremer dann selbst, nach einem langen Pass von Oberdorf lupfte die Stürmerin den Ball über Torhüterin Papakonstantinou hinweg in den Winkel. Bühl setzte mit einem Schuss aus der Distanz den Schlusspunkt.

Griechenland - Deutschland 0:5 (0:2)
0:1 Popp (33.)
0:2 Oberdorf (40.)
0:3 Starke (65.)
0:4 Bremer (75.)
0:5 Bühl (90.)
Griechenland: Papakonstantinou - Gkatsou (70. Paraschou), Chatzigiannidou, Sidira (83. Dimitriou), Chatzinikolaou, Kynossidou (73. Sarri) - Moraitou, Markou, Kakambouki, Koggouli - Kokoviadou
Deutschland: Frohms - Leupolz, Elsig (64. Gwinn), Oberdorf - Knaak (59. Bremer), Magull, Däbritz, Bühl, Marozsán - Popp, Dallmann (46. Starke)
Schiedsrichterin: Opejkina
Gelbe Karten: Oberdorf
Zuschauer: 500

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