Energie Cottbus Bommer wird Wollitz-Nachfolger

Energie Cottbus hat einen neuen Trainer gefunden: Der Fußball-Zweitligist wird ab Januar von Rudi Bommer gecoacht. Der 54-Jährige kommt vom Drittligisten Wacker Burghausen. Sein Vorgänger Claus-Dieter Wollitz steht kurz vor einer Rückkehr zum VfL Osnabrück.

Trainer Bommer (Archiv): Ab Januar bei Energie
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Trainer Bommer (Archiv): Ab Januar bei Energie


Hamburg - Rudi Bommer wird neuer Trainer des FC Energie Cottbus. Der Präsident des Fußball-Zweitligisten, Ulrich Lepsch, bestätigte die Verpflichtung des 54-Jährigen am Freitag. Bommer tritt die Nachfolge von Claus-Dieter Wollitz an, der am Donnerstag seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte. Beim Spiel in Dresden wird am Sonntag aber der bisherige Co-Trainer Markus Feldhoff auf der Bank der Lausitzer sitzen. Bommer soll erst am 1. Januar seinen neuen Job antreten und einen Vertrag bis 30. Juni 2013 erhalten.

Der Ex-Nationalspieler ist noch Coach beim Drittligisten Wacker Burghausen und hat den zuvor regelmäßig abstiegsbedrohten Verein ins gesicherte Mittelfeld geführt. In der zweiten Liga war er unter anderem beim TSV 1860 München und dem MSV Duisburg tätig, mit dem er 2007 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte - jedoch sofort wieder abstieg.

Sein Vorgänger in Cottbus, Wollitz, hatte sich aus privaten Gründen und wegen Erfolglosigkeit zum Rückzug entschlossen. Energie galt vor Saisonbeginn als Kandidat für den Aufstieg, steht aber nach der Hinrunde nur auf dem neunten Tabellenplatz.

Wie SPIEGEL ONLINE schon am Donnerstagabend berichtete, soll Wollitz das Traineramt beim VfL Osnabrück übernehmen, den er bereits von 2004 bis 2009 coachte. "Wir hatten mit ihm in dieser Woche ein langes und gutes Gespräch. Er hat sich aber noch einmal Bedenkzeit erbeten. Wir hoffen, dass wir ihn Montag als neuen Cheftrainer vorstellen können", sagte Osnabrücks Präsident Dirk Rasch.

Der Drittligist hatte sich wenige Stunden nach Wollitz' Abschied in Cottbus von Trainer Uwe Fuchs getrennt. Der 45-Jährige hatte den VfL erst zu Saisonbeginn übernommen. Die Osnabrücker sind vor dem Start der Rückrunde neun Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt.

chp/dpa/sid



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