Rekordstrafe Energie Cottbus muss 40.000 Euro für Fan-Vergehen zahlen

Fußball-Zweitligist Energie Cottbus muss wegen Fan-Vergehen ein hohes Bußgeld zahlen. Das DFB-Sportgericht verurteilte den Club zu einer Zahlung von 40.000 Euro. Das ist die höchste Strafe der Vereinsgeschichte.
Fans von Energie Cottbus: Unsportliche Rufe im Spiel gegen Ingolstadt

Fans von Energie Cottbus: Unsportliche Rufe im Spiel gegen Ingolstadt

Foto: Matthias Kern/ Bongarts/Getty Images

Hamburg - Energie Cottbus ist vom Sportgericht des DFB zu einer Rekordstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt worden. Hintergrund sind mehrere Fan-Vergehen. Für den abgeschlagenen Tabellenletzten der 2. Liga ist es die höchste Sanktion der Vereinsgeschichte. Seit 2011 wurde der Club zu insgesamt 120.000 Euro verurteilt.

Der DFB ahndete dieses Mal das Verhalten von Cottbuser Fans, die in den Auswärtsspielen in Dresden und Magdeburg Pyrotechnik eingesetzt hatten. Zudem hatte es im Heimspiel gegen Ingolstadt grob unsportliche Rufe gegen die Gäste gegeben.

Wie der Verein mitteilte, konnten sieben Personen identifiziert werden, gegen die nun ein Stadionverbot verhängt wird. Zudem leitet Cottbus zivilrechtliche Schritte gegen die Unruhestifter ein.

"Die Strafe ist mindestens so alarmierend wie die Tatsache, dass sich unter den identifizierten Stadionbesuchern auch junge Erwachsene befinden", sagte Cottbus-Geschäftsführer Normen Kothe. "Wie sehr sie damit nicht nur unserem Verein, sondern auch ihrer persönlichen Zukunft schaden, ist erschreckend."

Cottbus steht derzeit neun Punkte hinter dem Tabellenvorletzten Dynamo Dresden, der Abstieg in die 3. Liga droht.

cte/sid
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