Premier League Newcastle-Trainer wegen Kopfstoß für sieben Spiele gesperrt

Sein Ausraster im Spiel gegen Hull City kommt Alan Pardew teuer zu stehen. Nachdem der Newcastle-Trainer schon von seinem Verein zu einer hohen Geldstrafe verdonnert worden war, fordert nun auch der englische Fußball-Verband mehr als 40.000 Euro. Hinzu kommt eine Sperre für sieben Liga-Spiele.
Hulls Meyler (2.v.l.), Newcastle-Trainer Pardew (r.): Duell am 1. März

Hulls Meyler (2.v.l.), Newcastle-Trainer Pardew (r.): Duell am 1. März

Foto: Tony Marshall/ Getty Images

Hamburg - Newcastle Uniteds Trainer Alan Pardew ist wegen eines Kopfstoßes für sieben Spiele gesperrt worden. Das gab der englische Fußball-Verband FA bekannt. Die Kommission entschied, dass sich Pardew während der ersten drei Spiele außerhalb des Stadions aufhalten muss. Die vier darauffolgenden Partien darf er nur von der Tribüne aus verfolgen. Hinzu kommt eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Pfund (rund 72.000 Euro).

Zuvor hatte bereits sein Verein Newcastle den 52-Jährigen zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Pfund (etwa 120.000 Euro) verdonnert.

Pardew hatte beim 4:1 (2:0)-Sieg seines Teams bei Hull City dem gegnerischen Mittelfeldspieler David Meyler einen Kopfstoß verpasst (hier das Video dazu ). Der Coach hatte sich anschließend für seinen Ausraster entschuldigt, der an die legendäre "Bundesliga-Kopfnuss" vom 6. Dezember 2005 erinnerte. Damals hatte der Duisburger Trainer Norbert Meier dem Kölner Profi Albert Streit ebenfalls einen Kopfstoß verpasst und war anschließend selbst theatralisch zu Boden gegangen (hier das Video dazu ).

Bei der Aktion vor kurzem in der Premier League war es in der zweiten Spielhälfte an der Seitenlinie zunächst zu einem Gerangel zwischen Pardew und Meyler gekommen, dann folgte der Kopfstoß. Der Schiedsrichter schickte den Coach dafür auf die Tribüne.

luk/Reuters
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