Europa League Tottenham, Florenz, Valencia und Salzburg weiter

Nach vier Spieltagen stehen bereits acht Teilnehmer an der K.o.-Runde der Europa League fest. Neben Tottenham Hotspur, RB Salzburg, AC Florenz und dem FC Valencia schafften auch einige Außenseiter die frühzeitige Qualifikation für die Runde der letzten 32 Teams.

Torschütze Defoe: Mit Tottenham in der K.o.-Phase
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Torschütze Defoe: Mit Tottenham in der K.o.-Phase


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Hamburg - Der englische Spitzenclub Tottenham Hotspur hat sich vorzeitig für die K.o.-Runde der Europa League qualifiziert. Die Mannschaft des kurz vor Spielende eingewechselten Lewis Holtby gewann 2:1 (0:0) gegen Sheriff Tiraspol aus Moldawien. Mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten sind die Spurs nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen.

Gleiches gilt für den AC Florenz. Auch ohne den weiterhin verletzten Stürmer Mario Gomez schaffte der italienische Spitzenclub trotz einer durchwachsenen Leistung einen 2:1 (0:1)-Erfolg beim rumänischen Vizemeister Pandurii Targu Jiu - auch für Florenz war es der vierte Sieg im vierten Spiel. Nach einem frühen Rückstand drehten Ryder (86.) und Borja Valero (90.+1) die Partie erst in den Schlussminuten zugunsten der Italiener, bei denen der deutsche Ex-Nationalspieler Marvin Compper durchspielte.

Rangnicks Salzburger dürfen feiern

Auch der ehemalige Champions-League-Finalist FC Valencia hat zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase das Ticket für die Zwischenrunde sicher. Die Spanier lagen ebenfalls zunächst hinten - kamen beim FC St. Gallen aber zu einem 3:2 (1:1)-Erfolg. Pablo Piatti war mit zwei Treffern der Mann des Abends für Valencia. Swansea City verpasste in der gleichen Gruppe durch ein 1:1 bei Kuban Krasnodar das vorzeitige Weiterkommen.

Etwas überraschend ist RB Salzburg mit Leichtigkeit durch die Gruppenphase spaziert und kann ebenfalls in der Europa League überwintern. Das Team von Sportdirektor Ralf Rangnick hat nach einem 3:1 (2:0)-Sieg bei Standard Lüttich die Maximal-Ausbeute von zwölf Punkten auf dem Konto und kann an den verbleibenden zwei Spieltagen nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden.

Klose nur Zuschauer bei Lazio-Sieg

Vier weitere Teams haben darüber hinaus den vorzeitigen Sprung in die K.o.-Phase geschafft: Esbjerg fB aus Dänemark, der bulgarische Meister Ludogorez Rasgrad, der russische Spitzenclub Rubin Kasan und Dnjepr Dnjepropetrowsk aus der Ukraine haben ihr Ticket für die Zwischenrunde, die Ende Februar stattfindet, sicher.

Lazio Rom ist dagegen trotz des 2:1 (2:1)-Sieges gegen Apollon Limassol aus Zypern noch nicht durch. Bei den Italienern kam Nationalspieler Mirsolav Klose ebenso nicht zum Einsatz, wie die ehemaligen Bundesligaprofis Marko Marin und Piotr Trochowski beim FC Sevilla. Die Spanier schafften gegen Slovan Liberec nur ein 1:1 (1:0)-Unentschieden und verpassten damit die vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Runde.

tpr/dpa/sid



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