Europa League Anderlecht und Valencia erreichen K.o.-Runde

Der FC Valencia zieht als Gruppensieger in die Runde der letzten 32 Teams ein. Auch Anderlecht, Enschede und der OSC Lille spielen in der K.o.-Runde. Im Duell zwischen den bereits ausgeschiedenen Rapid Wien und Celtic Glasgow gaben die Österreicher einen Drei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand.

Valencia-Profi Saltor (springend): Als Gruppensieger in die K.o.-Runde
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Valencia-Profi Saltor (springend): Als Gruppensieger in die K.o.-Runde


Hamburg - Der belgische Rekordmeister RSC Anderlecht ist souverän in die K.o.-Runde der Europa League eingezogen. Der Uefa-Cup-Sieger von 1983 gewann beim bereits zuvor qualifizierten niederländischen Club Ajax Amsterdam 3:1 (3:0) und sicherte sich damit in der Gruppe A ebenso den Einzug in die Runde der letzten 32 Teams wie in der Gruppe B der FC Valencia und der OSC Lille.

Valencia kam beim direkten Verfolger Genua zu einem 2:1 (1:0) und behaupteten Platz eins vor Lille, das durch den 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen Slavia Prag noch an Genua vorbeizog. Den 32. und letzten Platz holte in der Gruppe H Twente Enschede durch ein 1:1 (1:1) bei Steaua Bukarest, weil Sheriff Tiraspol aus Moldawien beim von Christoph Daum trainierten Tabellenführer Fenerbahce Istanbul 0:1 (0:1) unterlag. In der Hamburger Gruppe C kam Rapid Wien nicht über ein 3:3 (3:1) gegen Celtic Glasgow hinaus und verpasste den unbedeutenden dritten Platz.

Die K.o.-Runde wird am 18. und 25. Februar ausgespielt. Aus der Bundesliga sind dann Hertha BSC Berlin, Werder Bremen, der Hamburger SV und Champions-League-Absteiger VfL Wolfsburg dabei.

Anderlecht machte in Amsterdam schon in der ersten Halbzeit alles klar. Nach einem Doppelschlag von Lukaku (13. und 22.) sowie einem Treffer von Legear (43.) führten die Belgier rasch 3:0. Durch den Sieg nahmen sie Ajax, das durch Emanuelson (77.) nur zum Anschlusstreffer kam, sogar noch den Gruppensieg ab, sodass die Niederländer es in der nächsten Runde nun mit einem Champions-League-Absteiger oder einem Gruppensieger zu tun bekommen.

Valencia ging in Genua durch Bruno Saltor (45.+1) in Führung. Genua gelang durch den früheren argentinischen Top-Stürmer Hernan Crespo (51.) nur der Ausgleich, was nicht zum Weiterkommen reichte. Valencias Europameister David Villa scheiterte in der 85. Minute noch mit einem Foulelfmeter, bevor er in der fünften Minute der Nachspielzeit doch noch traf.

In Lille sorgten Cabaye (25.) und Gervinho (40.) in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung, Prag kam durch Vlcek (56.) lediglich zum Anschlusstreffer, bevor Obraniak (80.) den Schlusspunkt setzte. Dinamo Zagreb, das vor dem Spiel zwei Punkte hinter Anderlecht lag, verspielte die letzte Chance durch eine 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Schlusslicht FC Timisoara.

Enschede erzielte in Bukarest durch Stam in der 35. Minute den Ausgleich, nachdem die Gastgeber durch Kapetanos (18.) in Führung gegangen waren. Für Fenerbahce traf gegen Tiraspol Ugur (15.).

luk/sid/dpa



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