Europa-League-Ausschluss FC Sion legt Einspruch ein

Der FC Sion will den Ausschluss aus der Europa League nicht hinnehmen: Die Uefa hatte den Schweizer Club aus dem Wettbewerb ausgeschlossen, da Sion nicht spielberechtigte Profis in den Playoff-Partien eingesetzt hatte. Nun hat der Verein Einspruch gegen das Urteil eingelegt.
Sion-Präsident Constantin: Einspruch gegen Uefa-Urteil

Sion-Präsident Constantin: Einspruch gegen Uefa-Urteil

Foto: FABRICE COFFRINI/ AFP

Hamburg - Der Schweizer Verein FC Sion hat gegen seinen Ausschluss aus der Europa League Einspruch eingelegt. Das bestätigte die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Freitag. Am kommenden Dienstag will sich die Berufungskommission der Uefa mit dem Fall beschäftigen - zwei Tage vor dem Start der Gruppenphase. Aus der war der Schweizer Erstligist in der vergangenen Woche ausgeschlossen worden. Grund: Verstöße gegen ein auferlegtes Transferverbot.

Celtic Glasgow war in der letzten Playoff-Runde an Sion gescheitert, hatte aber gegen die Wertung Einspruch eingelegt. Sion soll mindestens fünf nicht spielberechtigte Profis eingesetzt haben. Die Disziplinarkommission der Uefa gab dem Celtic-Einspruch Recht und wertete beide Partien jeweils 3:0 für Glasgow. Damit nehmen statt Sion die Schotten in der Gruppe I den Platz ein neben Atlético Madrid, Udinese Calcio und Stade Rennes.

Sion darf für die Dauer von zwei Transferperioden keine Spieler unter Vertrag nehmen, weil der Club 2008 laut Weltverband Fifa den ägyptischen Torhüter Essam Al Hadari zum Vertragsbruch angestiftet hatte. Der Schweizer Club ist der Meinung, der Transferbann sei bereits zu Ende, weshalb er im Sommer neue Spieler verpflichtet hatte. Laut Fifa gilt das Verbot aber bis zum Ende dieses Jahres.

mib/dpa
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