Europa League 80 Minuten in Überzahl - Frankfurt verpasst Sieg gegen Donezk

Alle sechs Spiele hatte Frankfurt in der Gruppenphase gewonnen. Gegen Donezk gelang kein Erfolg - trotz zweimaliger Führung und Überzahl. Auch Bayer Leverkusen spielte unentschieden.

Mijat Gacinovic
DPA

Mijat Gacinovic


Eintracht Frankfurt hat erstmals in dieser Europa-League-Saison nicht gewinnen können. Nach sechs Siegen in der Gruppenphase kam die Eintracht bei Schachtar Donezk nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus.

Dabei spielte der ukrainische Meister nach einem frühen Platzverweis gegen Taras Stepanenko (11. Minute) über 80 Minuten in Unterzahl. Die Frankfurter Tore erzielten Martin Hinteregger (7.) und Filip Kostic (50.). Für Donezk glichen Marlos (9.) und Taison (67.) jeweils aus. Im Rückspiel reicht der Eintracht bereits ein Unentschieden mit höchstens einem Gegentor, um in das Achtelfinale einzuziehen.

Die Anfangsphase war besonders unterhaltsam: Früh köpfte Frankfurts Winterzugang Martin Hinteregger einen Freistoß von Sebastian Rode zur Führung ins Tor. Nur zwei Minuten später traf Marlos für Donezk per Elfmeter zum Ausgleich. Zuvor war Moraes von Evan Ndicka gefoult worden. Wieder nur zwei Minuten später war Donezk zu zehnt: Stepanenko wurde mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, weil er mit dem gestreckten Bein in Rode gerutscht war.

Martin Hinteregger (rechts)
AP

Martin Hinteregger (rechts)

Auch in der zweiten Hälfte startete die Eintracht mit einem frühen Tor. Luka Jovic behauptete auf dem rechten Flügel den Ball und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Filip Kostic nur noch einschieben musste.

Doch die Gastgeber antworteten: Nach einem Sololauf von Ismaily konnte Frankfurts Torhüter Kevin Trapp noch retten (62.), gegen Taison war Trapp fünf Minuten später chancenlos. Nach einem starken Pass von Moraes schoss Donezks Kapitän den Ball ins lange Eck zum Ausgleich.

In der Schlussphase gelang Frankfurt fast noch der Siegtreffer. Da Costa scheiterte aber gleich doppelt aus aussichtsreichen Abschlusspositionen (89., 90.+3).

FK Krasnodar - Bayer Leverkusen 0:0 (0:0)

Bayer Leverkusen ist bei der Zwischenrunden-Partie gegen den russischen Erstligisten FK Krasnodar nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Lucas Alario (88.) traf kurz vor Schluss zwar per Kopf, der Treffer zählte jedoch wegen Handspiels nicht.

Peter Bosz
AP

Peter Bosz

In einer ausgeglichenen Partie mit einigen Torchancen hatten die Gastgeber die gefährlichste in der 39. Minute. Nach einer Ecke für Leverkusen schalteten die Russen schnell um. Flügelspieler Wanderson drang bis in den Leverkusener Strafraum vor und legte schließlich auf Kristoffer Olsson quer. Der Schwede verfehlte das Tor aus rund sieben Metern.

Im zweiten Durchgang hatte Leverkusen das Spiel besser im Griff und kam immer wieder zu Torschüssen. Hochkarätige Torchancen konnte die Mannschaft von Trainer Peter Bosz jedoch nicht kreieren. Die gefährlichste Situation spielte sich in der 69. Minute vor dem Leverkusener Tor ab. Lukas Hradecky konnte den Versuch von Viktor Claesson zunächst mit dem Fuß abwehren, Ivan Ignatyev vergab den Nachschuss.

hba/mrk



insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
der_dr_Nickel 15.02.2019
1. 2900...
...die Zahl des Tages. So viele haben die Adlerträger in der Ukraine unterstützt und ein packendes Spiel gegen einen CL-Teilnehmer gesehen. Wird im Rückspiel kein Selbstläufer zumal es dann wieder 11 vs. 11 heißen wird. Das wahr das Manko des Spiels, wer 80 Min. in Überzahl spielt sollte sich eigentlich cleverer behaupten und den Vorsprung ausbauen, um beruhigt ins Rückspiel gehen zu können. Das wird noch ein heißer Tanz im Waldstadion. Wieder eine super Mannschaftsleistung beginnend beim japanischen Altmeister MH, über den Rückkehrer SR bis zum shootingstar FK, der erneut in der EL trifft. Für den (noch) Augsburger in unserem Team muss es ja auch ein besonderer Tag gewesen sein. Vor zwei Wochen noch Abstiegsk(r)ampf und jetzt kurz vor dem 1/4 Finale dank seines Kopfballtores; na gut eigentlich hat Pyatov 70% des Tores. Ach ja zur Zahl des Tages. Da kommen bei bestimmten Vereinen in der Buli weniger Gästefans ins Waldstadion und die müssen nur 200-400km fahren und keine 2400 ;-))
aldoa1 15.02.2019
2. 1/8 Finale
kleine Korrektur. Die nächste Runde wäre das 1/8 Finale. Nächste Woche wird es sehr schwer. Nach vorne sind die sehr gut (in der Abwehr aber verwundbar). Bitte kein Porto 2.0 (2:2 Auswährt, 3:3 zu Hause).
Wabalu 15.02.2019
3.
Zitat von der_dr_Nickel...die Zahl des Tages. So viele haben die Adlerträger in der Ukraine unterstützt und ein packendes Spiel gegen einen CL-Teilnehmer gesehen. Wird im Rückspiel kein Selbstläufer zumal es dann wieder 11 vs. 11 heißen wird. Das wahr das Manko des Spiels, wer 80 Min. in Überzahl spielt sollte sich eigentlich cleverer behaupten und den Vorsprung ausbauen, um beruhigt ins Rückspiel gehen zu können. Das wird noch ein heißer Tanz im Waldstadion. Wieder eine super Mannschaftsleistung beginnend beim japanischen Altmeister MH, über den Rückkehrer SR bis zum shootingstar FK, der erneut in der EL trifft. Für den (noch) Augsburger in unserem Team muss es ja auch ein besonderer Tag gewesen sein. Vor zwei Wochen noch Abstiegsk(r)ampf und jetzt kurz vor dem 1/4 Finale dank seines Kopfballtores; na gut eigentlich hat Pyatov 70% des Tores. Ach ja zur Zahl des Tages. Da kommen bei bestimmten Vereinen in der Buli weniger Gästefans ins Waldstadion und die müssen nur 200-400km fahren und keine 2400 ;-))
Die Mannschaft steht in der Zwischenrunde nicht mehr und nicht weniger. Im Übrigen, Sebastian Rode, Seb genannt ist ein guter Fußballer ihn eint aber mit Reus bei Dortmund das Schicksal des Körpers, der für Fußball nicht geeignet ist, da ist Lewa von ganz anderer Substanz gesegnet. Ansonsten prophezeie ist das Aus für die Adlerträger, schade aber man schaue sich die Ergebnisse der Schachtar-Mannschaft bei Auswärtsspielen an. Auswärtssieg in Hoffenheim Unentschieden in Lyon Un die Adlerträger sind nicht die Citizens Trotzdem drücke ich die Daumen, wie jeder deutschen Mannschaft in der CL und EL League.
der_dr_Nickel 15.02.2019
4. Stimmt,...
Zitat von aldoa1kleine Korrektur. Die nächste Runde wäre das 1/8 Finale. Nächste Woche wird es sehr schwer. Nach vorne sind die sehr gut (in der Abwehr aber verwundbar). Bitte kein Porto 2.0 (2:2 Auswährt, 3:3 zu Hause).
...Danke, vor dem Viertel- kommt das Achtelfinale. Und es wird für KT hoffentlich kein Déjà-vu, der war 2014 auch schon im Tor.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.