Europa-League-Achtelfinale Frankfurt und Wolfsburg verlieren zu Hause, Leverkusen siegt auswärts

Eintracht Frankfurt steht nach der Niederlage gegen Basel vor dem Aus, darf nächste Woche aber erneut zu Hause ran. In Wolfsburg verschossen beide Teams Elfmeter - in Glasgow nicht.
Wout Weghorst rutschte bei seinem Versuch vom Elfmeterpunkt mit dem Standbein weg

Wout Weghorst rutschte bei seinem Versuch vom Elfmeterpunkt mit dem Standbein weg

Foto: HANDOUT/ REUTERS

Eintracht Frankfurt - FC Basel 0:3 (0:1)

Eintracht Frankfurt hat das Hinspiel im Achtelfinale der Europa League 0:3 (0:1) gegen den FC Basel verloren. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit erzielten Samuele Campo per direktem Freistoß (27. Minute), Kevin Bua (73.) und Fabian Frei (85.) die Tore für die Gäste. Das Rückspiel findet - Stand jetzt - am 19. März ebenfalls in Frankfurt statt (21 Uhr; Liveticker: SPIEGEL.de; Stream: Dazn). Das gab die Eintracht etwa eine Stunde vor dem Spiel bekannt. Die Kantonspolizei Basel hatte zuvor angeordnet, dass die Partie wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht im Basler St. Jakob-Park stattfinden darf.

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Frankfurt war von Beginn an die aktivere Mannschaft, hatte in den ersten 20 Minuten knapp 70 Prozent Ballbesitz. Bis auf einen Distanzschuss von Sebastian Rode entwickelten die Gastgeber zunächst allerdings keine Torgefahr. Basel verlegte sich hauptsächlich auf die Defensive. Der Freistoßschlenzer in den Winkel von Campo war der erste nennenswerte Abschluss der Schweizer. Frankfurt verlor nach dem Rückstand die Oberhand im Mittelfeld, Basel hatte keine Probleme, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten.

Auch die erste Chance nach der Pause hatte Basel. Es waren knapp zwei Minuten gespielt, als Fabian Frei aus knapp zehn Metern freistehend verzog. In der Folge wurde Frankfurt besser, vor allem über Filip Kostić entwickelten die Gastgeber immer wieder Gefahr. Doch sowohl André Silva (53. und 67.) als auch Martin Hinteregger (58.) und Almamy Touré per Lattentreffer (65.) verpassten gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Mit der zweiten Basler Chance nach der Pause traf Bua zum 2:0, Frei sorgte als letzte Station eines Konters für ein noch deutlicheres Ergebnis.

VfL Wolfsburg - Schachtar Donezk 1:2 (0:1)

Auch Wolfsburg musste sich im Heimspiel vor leeren Rängen geschlagen geben und muss nun das Rückspiel in der Ukraine am 19. März (18.55 Uhr; Liveticker: SPIEGEL.de; Stream: Dazn) - sofern es denn stattfindet - gewinnen, um noch eine Chance auf das Viertelfinale zu haben.

Bereits nach vier Minuten hätte Wolfsburg in Führung gehen können - Wout Weghorst verpasste aus fünf Metern knapp. Aber auch die Gäste aus der Ukraine suchten von Beginn an den Weg nach vorne. Junior Moraes war nach einem Querschläger von John Anthony Brooks zur Stelle und köpfte über Koen Casteels zur Führung ein (16.). Wenig später stand der Wolfsburger Torwart wieder im Mittelpunkt, als er einen von Maxi Arnold verursachten Handelfmeter von Viktor Kovalenko hielt (22.).

Die Gäste waren in der Folge das bessere Team. Kurz vor der Pause hatten sie Pech, dass der Schiedsrichter Wolfsburg einen fragwürdigen Handelfmeter zusprach, aber Glück, dass Weghorst bei der Ausführung mit dem Standbein wegrutschte und den Ball so weit über das Tor schoss.

Nach der Pause traf Brooks nach einer Ecke per Kopf zunächst zum Ausgleich - Schachtars Torwart Andriy Pyatov sah dabei nicht gut aus (49.). In der Folge übernahmen die Gastgeber nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Weil Marcos Antonio nach einem von Alan Patrick an die Latte geschossenen Freistoß aber schneller reagierte als die Wolfsburger Abwehr, konnte der Brasilianer zum Sieg einköpfen (73.). Daniel Ginczek vergab in der Nachspielzeit noch zwei gute Gelegenheiten (90.+4).

Glasgow Rangers - Bayer 04 Leverkusen 1:3 (0:1)

Im Gegensatz zu vielen anderen Partien in dieser Woche fand das Spiel in Glasgow nicht vor leeren Rängen statt. Ein Heimvorteil der Rangers war allerdings nicht zu erkennen.

Leverkusen wurde seiner Favoritenrolle schon früh gerecht. Nach knapp 25 Minuten hatten die Gäste mehr als 80 Prozent Ballbesitz und schon vier Torschüsse zu verzeichnen. Glasgow lauerte im eigenen Stadion von Beginn an auf Konter. Als die erste Leverkusener Drangphase vorbei war, und Glasgow gerade besser ins Spiel kam, traf Havertz per Handelfmeter zur Führung (37.).

In der zweiten Hälfte spielte Glasgow stärker. Mitten in der besten Glasgower Phase erzielte Charles Aránguiz dann aus 16 Metern das 2:0 (67.), weil die Gastgeber den Ball bei einer Ecke nicht final geklärt bekamen.

Glasgow gab sich aber nicht geschlagen und kam durch Samuel George Edmundson zum Anschluss. Der Engländer konnte nach einer Ecke unbedrängt einköpfen (75.). Kurz vor Spielende traf Leon Bailey dann per Schlenzer zum Endstand (88.). Damit hätte Leverkusen vor einem eventuellen Rückspiel (18.55 Uhr; Liveticker: SPIEGEL.de; Stream: Dazn) beste Chancen auf die Runde der letzten Acht.

Weitere Ergebnisse:

Linzer ASK - Manchester United 0:5 (0:1)

Basaksehir FK - FC Kopenhagen 1:0 (0:0)

Olympiakos Piräus - Wolverhampton Wanderers 1:1 (0:0)

svs
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