Europa League Arsenal verliert überraschend in Weißrussland

Arsenal erwischte bei Bate Borisov einen gebrauchten Abend - und muss im Rückspiel sogar auf einen Star verzichten. Chelsea und Neapel konnten ihrer Favoritenrolle dagegen gerecht werden.

Alexandre Lacazette (rotes Trikot)
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Alexandre Lacazette (rotes Trikot)


Der FC Arsenal hat in der Zwischenrunde der Europa League überraschend eine Hinspielniederlage bei Bate Borisov hinnehmen müssen. In Weißrussland verlor der Premier-League-Klub 0:1 (0:1) und muss im Rückspiel nun mindestens zwei Tore erzielen, um das Achtelfinale zu erreichen.

Stanislav Dragun köpfte den Siegtreffer (45. Minute), in der Schlussphase sah Arsenals Stürmer Alexandre Lacazette nach einem Ellbogenschlag die Rote Karte.

Bei schwierigen Rasenbedingungen hatte Arsenal zwar die größeren Spielanteile, schaffte es aber nicht, sich Großchancen zu erarbeiten. Bate beschränkte sich auf seine gefährlichen Standardsituationen - und kam dadurch auch zum Führungstreffer.

Das Tor von Bate
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Das Tor von Bate

Dragun köpfte eine Freistoßflanke von Igor Stasevich vorbei an Torhüter Petr Cech ins Tor. Es war die siebte Torvorlage von Stasevich im laufenden Wettbewerb.

FC Zürich - SSC Neapel 1:3 (0:2)

SSC Neapel kann auch ohne den nach China abgewanderten Marek Hamsik für das Achtelfinale in der Europa League planen. Die Italiener siegten beim Schweizer Erstligisten locker und haben nun eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche.

Wenige Stunden, nachdem Kapitän Hamsik seinen Wechsel zum chinesischen Klub Dalian Yifang (für 20 Millionen Euro) bekannt gegeben hatte, trafen Lorenzo Insigne (11.), José Callejon (21.) und Piotr Zielinski (77.) für Neapel. Zürich kam nach einem Foulelfmeter von Benjamin Kololli nur noch zum Ehrentreffer.

Malmö FF - FC Chelsea 1:2 (0:1)

Der kriselnde Premier-League-Klub hat auch gegen Malmö nicht vollends überzeugen können. Zwar gewann Chelsea die Partie, ließ aber insgesamt 15 Schüsse des Außenseiters in Richtung des eigenen Tores zu.

César Azpilicueta (vorne) und Markus Rosenberg
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César Azpilicueta (vorne) und Markus Rosenberg

Ross Barkley (30.) und Olivier Giroud (58.) trafen für Chelsea, das in der Vorwoche 0:6 in der Liga bei Manchester City unterlag. Malmö kam durch Anders Christiansen nur noch zum Anschlusstreffer (80.). Der ehemalige Bundesliga-Profi von Werder Bremen, Markus Rosenberg, hatte den Treffer für den schwedischen Klub vorbereitet.

Lazio Rom - FC Sevilla 0:1 (0:1)

Wissam Ben Yedder (Mitte)
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Wissam Ben Yedder (Mitte)

Sevilla reichte ebenfalls ein Tor, um mit einem Sieg in das Rückspiel zu gehen. Wissam Ben Yedder (22.) traf nach einer Vorarbeit von Pablo Sarabia zur Führung.

Auch in der Folge war Sevilla die bessere Mannschaft und spielte sich viele Abschlüsse heraus. Wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Lediglich drei Schüsse auf das Tor setzten beide Mannschaften zusammen ab.

Rapid Wien - Inter Mailand 0:1 (0:1)

Lautaro Martínez
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Lautaro Martínez

Inter Mailand, das ohne seinen Starstürmer Mauro Icardi in Wien antreten musste, brauchte gegen den Außenseiter einen Elfmeter, um das Spiel zu gewinnen. Lautaro Martínez wurde in einer eigentlich ungefährlichen Situation von Rapids Manuel Thurnwald gefoult. Den Elfmeter verwandelte Martínez selbst, der für Icardi im Sturmzentrum startete (39.).

In der zweiten Hälfte rettete Inters Torhüter Samir Handanovic seine Mannschaft vor dem Ausgleichstreffer, als er einen Schuss von Christoph Knasmüllner aus kurzer Distanz mit einem starken Reflex über die Latte lenkte (66.).

Die weiteren Ergebnisse:
Galatasaray Istanbul - Benfica Lissabon 1:2 (0:1)
Stades Rennes - Real Betis Sevilla 3:3 (3:1)
Slavia Prag - KRC Genk 0:0 (0:0)
Olympiakos Piräus - Dynamo Kiew 2:2 (2:1)
FC Brügge - FC Salzburg 2:1 (0:1)
Celtic Glasgow - FC Valencia 0:2 (0:1)
Sporting Lissabon - FC Villareal 0:1 (0:1)
Viktoria Pilsen - Dinamo Zagreb 2:1 (0:1)

hba/mey



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