Niederlage in Kopenhagen Hertha BSC verpasst Europa-League-Playoffs

Für Hertha BSC ist der Traum von der Europa League geplatzt: Die Berliner verloren das Rückspiel bei Bröndby Kopenhagen überraschend mit 3:1. Dreifacher Torschütze war ein ehemaliger Bundesligaspieler.

Teemu Pukki
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Teemu Pukki


Hertha BSC Berlin hat den Einzug in die Playoffs der Europa League verpasst. Der Bundesligist verlor bei Bröndby Kopenhagen mit 1:3 (1:2) und schied aus. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai gab damit den 1:0-Sieg aus dem Hinspiel aus der Hand und erlebte rund drei Wochen vor dem Bundesliga-Start eine bittere Enttäuschung.

Der frühere Schalker Teemu Pukki erzielte alle drei Tore für die Gastgeber. Der Finne traf in der 3., 34. und 52. Minute für die Elf des deutschen Trainers Alexander Zorniger. Vedad Ibisevic hatte in der 30. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich für die insgesamt enttäuschenden Berliner erzielt. Schon im Hinspiel hatte der Bosnier das einzige Tor für die Hertha geschossen.

"Das war eine bittere Niederlage", sagte Berlins Fabian Lustenberger. "Wir haben aber verdient verloren, weil wir nicht so in die Zweikämpfe gekommen sind wie im Hinspiel."

Schon in der Nacht vor der Begegnung hatten die Berliner eine Schrecksekunde überstehen müssen. Der Mannschaftsbus war vor dem Hotel von Unbekannten attackiert worden, dabei gingen einige Scheiben zu Bruch.

asa/dpa/sid



insgesamt 28 Beiträge
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exekias 04.08.2016
1. Hertha hat auch nichts
in der EL verloren, aber das war ja auch abzusehen. Objektiv betrachtet waren die Berliner gegen Bröndby auch nur Außenseiter. Das haben sie auch bestätigt. Immerhin kann man sich nun auf den Abstiegskampf konzentrieren.
retterdernation 04.08.2016
2. Die Hertha sollte sich schämen ...
angefangen beim Trainer, der seine Spieler nicht auf das nötige Tempo gebracht hat und dann auch noch diesen "Fliegenfänger" von Torwart aufstellte. Kraft war ganz klar am 1:0, nach sage und schreibe 2:47 Minuten der Spielzeit schuld. Wie ein Anfänger klärte er einen Schuss der Kopenhagener genau auf den Elfmeterpunkt. Das ganze Spiel strahlte der Ex-Münchner zudem keine Sicherheit aus. Und das schlug dann recht schnell auf seine Mitspieler über. Wie Plattenhart das 2:1 für die Dänen vorbereitete - das war so etwas von unkonzentriert - das man an die 5.Liga denken musste. Langenkamp setzte dann noch einen drauf, Kraft stand wieder da - wo er nicht stehen sollte und das Spiel war gelaufen. Wenn die Hertha da nicht diese drei 100%tigen Chancen gehabt hätte, die man leider vergab. So wird das in der Liga dann auch sehr schwer werden. Besonders schwer ist es jetzt schon für die Fans, Abstiegskampf und nichts anderes geistert den Anhängern nun im Kopf herum. Dazu gibt es neue Gerüchte um einen Jungstar im Team - der wohl nach Berlin kam um Party zu feiern. Das ehemals größte Talent im Deutschen Fußball soll im Frühjahr des öfteren Besuch von der Polizei bekommen haben. Keine guten Ausgangsvorraussetzungen für die kommende Saison.
apfeldroid 04.08.2016
3. Katastrophe!
Fahrlässigkeit, unverantwortlich - Vereine wie Berlin, Stuttgart oder Mainz müssen für dieses Desaster für mindestens 5 Jahre von den europäischen Wettbewerben ausgeschlossen werden - kein Bock, da spielt man die ganze Saison, kassiert das Antrittsgeld und macht sich aus dem Staub - da hätte jeder Zweitligist sich besser ins Zeug geworfen. DFB verliert einen Startplatz noch bevor es losgeht, damit man in der 5-Jahres-Wertung wieder abrutscht und dann eh nur 6 Mannschaften stellt. Es gibt keine Ausreden - alle müssen in der Vorbereitung antreten - sperren und gut ist es!
Stäffelesrutscher 05.08.2016
4.
Wie schrieb SPON nach dem knappen 1:0 im Hinspiel: »Damit hat Hertha beste Chancen, am kommenden Donnerstag im Rückspiel in Kopenhagen der angestrebten Gruppenphase einen Schritt näher zu kommen.« Nun, beim nächsten Artikel sollte der Autor die Phrase »beste Chancen« vielleicht auf Siege mit drei oder mehr Toren Unterschied beschränken.
citi2010 05.08.2016
5.
Ich hatte mich schongewundert, als man nach 'nem schmeichelhaften 1:0 im Hinspiel so optimistisch war.
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