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09. August 2018, 23:09 Uhr

Eklat bei Europa-League-Spiel in Graz

Linienrichter erleidet schwere Platzwunde nach Becherwurf

Über das Ergebnis sprach am Ende niemand: Ein Becherwurf hat das Europa-League-Qualifikationsduell zwischen Sturm Graz und AEK Larnaka überschattet. Es kam zu einer Spielunterbrechung.

Das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League zwischen dem österreichischen Vertreter Sturm Graz und AEK Larnaka aus Zypern ist beim Stand von 0:2 zwischenzeitlich unterbrochen worden. Der schwedische Schiedsrichter Mohammed al-Hakim schickte die Teams in die Kabine, nachdem sein Assistent Fredrik Klyver offenbar von einem Becher in der Schlussphase der Partie am Kopf getroffen wurde.

Der Unparteiische erlitt dabei eine schwere Platzwunde und musste mit einem stark bandagiertem Kopf vom Spielfeld gebracht werden. Es war nicht sofort klar, aus welchem Material der Becher bestand. Auf Twitter kursieren Videoaufnahmen vom Vorfall, darin ist zu sehen, wie der Schiedsrichter blutend zu Boden geht.

Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter in Gewahrsam nehmen. Ob es sich dabei um einen Fan der Österreicher handelte, wurde nicht bekannt. Das Spiel wurde nach mehr als einer 30-minütigen Unterbrechung fortgesetzt, der Vierte Offizielle Magnus Lindgren übernahm Klyvers Part an der Seitenlinie. Es blieb beim 2:0 aus Sicht der Gäste.

Nach der Partie entschuldigte sich der Klub aus Österreich in einem Statement. "Es tut uns leid, dass wir heute viele Fußballfans enttäuscht haben." Das Rückspiel der Qualifikationsrunde findet am kommenden Donnerstag statt.

jan/Reuters

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