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Finalsieg über Italien: Spanien zaubert sich zum Titel

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa

Finalsieg Spanien ist Europameister - 4:0 gegen Italien

Es ist der Triumph der roten Furie: Spanien hat Italien im EM-Finale gedemütigt - und damit als erste Nation den Titel verteidigt. Im Endspiel zeigte das Team seine beste Turnierleistung und stellte zugleich einen neuen Rekord auf.

Hamburg - Der alte ist auch der neue Europameister: Spanien hat beim Turnier in Polen und der Ukraine triumphiert und so als erstes Team in der Geschichte den EM-Titel verteidigt. Im Endspiel besiegte die Mannschaft von Vicente del Bosque Italien 4:0 (2:0). Die Tore erzielten David Silva (14. Minute), Jordi Alba (41.), Fernando Torres (84.) und Juan Mata (88.). Es war zugleich der höchste Sieg in einem EM-Finale.

"Meine Kumpel haben schon vorher Fußball-Geschichte geschrieben. Und jetzt ist mir das auch gelungen. Ich bin einfach nur glücklich", sagte Torschütze Alba.

Spanien agierte im Finale erneut ohne echten Stürmer, Cesc Fàbregas begann als vorderster Spieler. Italien trat fast mit der identischen Mannschaft an, die im Halbfinale Deutschland 2:1 besiegt hatte. Lediglich Ignazio Abate spielte auf der Rechtsverteidiger-Position für Federico Balzaretti.

Spanien begann stark, Xavi (10.) sorgte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für die erste Torgefahr. Und schon vier Minuten später durfte der Titelverteidiger jubeln. Andrés Iniesta spielte Fàbregas frei, dessen anschließende Flanke von der Grundlinie Silva aus fünf Metern einköpfte. Es war sein zweiter Turniertreffer. Anschließend kam Italien besser in die Partie, Antonio Cassano (29./33.) scheiterte aber zweimal.

Es blieb ein kurzes Aufflackern. Die entscheidenden Situationen hatten weiter die Spanier. In der 41. Minute trieb Xavi den Ball durchs Mittelfeld und spielte dann einen Traumpass auf Alba, der frei vor Italiens Torwart Gianluigi Buffon das 2:0 erzielte.

In der zweiten Halbzeit startete Italien besser, der eingewechselte di Natale köpfte aber zunächst über das Tor (46.) und scheiterte dann mit seinem Schuss an Iker Casillas (51.). Die letzte halbe Stunde musste Italien dann zu zehnt spielen. Bereits in der 57. Minute hatte Trainer Cesare Prandelli mit Thiago Motta den dritten neuen Spieler gebracht. Doch der Mittelfeldspieler verletzte sich nur wenige Minuten später und konnte nicht mehr weitermachen.

In Unterzahl konnte die "Squadra Azzurra" für keine Torgefahr mehr sorgen. Stattdessen kamen die Spanier zu weiteren Chancen. Kurz vor Spielende sorgten die eingewechselten Torres und Mata für mit einem Doppelpack für ein den klaren 4:0-Erfolg.

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leh
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