FA-Cup-Finale Manchester City macht nationales Triple perfekt

Eine Woche nach der Meisterschaft hat Manchester City einen weiteren nationalen Titel gewonnen. Im Finale des FA Cups ließen die Citizens dem FC Watford keine Chance.

Bernardo Silva und Raheem Sterling feiern den fünften Treffer der Citizens
John Sibley / REUTERS

Bernardo Silva und Raheem Sterling feiern den fünften Treffer der Citizens


Manchester City machte aus dem Finale des FA Cups gegen FC Watford eine klare Angelegenheit - am Ende stand es 6:0 (2:0) für den englischen Meister, der mit dem Pokalsieg nun jeden nationalen Wettbewerb in dieser Spielzeit gewonnen hat. Noch nie zuvor hatte eine englische Herren-Mannschaft das nationale Triple (Premier League, FA Cup und League Cup) geholt.

Seit 35 Jahren hatte der FC Watford nicht mehr das Endspiel des ältesten Fußballwettbewerbs der Welt erreicht. Damals mussten sich "die Hornissen" dem FC Everton geschlagen geben.

Der Außenseiter begann motiviert: Watford konterte über Gerard Deulofeu, der zum freistehenden Roberto Pereyra in die Mitte spielte. Citys Torhüter Ederson parierte den Schuss aber mit dem Bein und verhinderte so einen frühen Rückstand seiner Mannschaft (11. Minute).

Nach einem hohen Ball im Strafraum Watfords köpfte Raheem Sterling den Ball zu David Silva, der mit einem Schuss ins lange Eck das 1:0 erzielte (26.). Das nächste Tor schoss der Vorlagengeber selbst. Gabriel Jesus legte am langen Pfosten für Sterling ab, der ins leere Tor einschob (38.). Für den 24-Jährigen war es die 39. direkte Torbeteiligung im 51. Einsatz in dieser Saison.

Im zweiten Durchgang brachte City-Coach Pep Guardiola seinen Spielmacher Kevin De Bruyne in die Partie, der an den nächsten beiden Treffern beteiligt war. Beide Tore fielen nach Kontern: Beim ersten bekam De Bruyne den Ball von Jesus serviert und hatte beim Abschluss in der Mitte leichtes Spiel (61.), beim zweiten lief es andersrum: Der Belgier spielte einen Steilpass auf Jesus, der im Eins-gegen-Eins mit Watford-Keeper Heurelho Gomes die Ruhe bewahrte (68.). Sterling erhöhte mit zwei Toren in der Schussphase noch auf 6:0 und machte somit seinen Hattrick perfekt (81., 87.).

Manchester City - FC Watford 6:0 (2:0)
1:0 Silva (26.)
2:0 Sterling (38.)
3:0 De Bruyne (61.)
4:0 Jesus (68.)
5:0 Sterling (81.)
6:0 Sterling (87.)
Manchester: Ederson - Walker, Kompany, Laporte, Zinchenko - B. Silva, Gündogan (73. Sané), D. Silva (79. Stones) - Mahrez (55. De Bruyne), Jesus, Sterling
Watford: Gomes - Kiko, Mariappa, Cathcart, Holebas - Hughes (73. Cleverley), Capoue, Doucoure - Pereyra (66. Success) - Deulofeu, Deeney (66. Gray)
Gelbe Karten: D. Silva / Doucouré, Kiko
Schiedsrichter: Friend
Zuschauer: 85.854

mrk



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
tairen 18.05.2019
1. Gardiola ist einfach genial...
Im der CL hatte er in den letzten Jahren auch viel Pech gehabt aber national sind seine Teams einfach Monster. Das zeigt einfach, dass sein System über zwei spielen durchaus geschlagen werden kann aber über eine ganze Saison gesehen ist es immer noch das Maß der Dinge. Wenn er es schafft in entscheidenden Spielen nicht so ängstlich zu sein, dann wir er zeitnah auch die CL holen...und das nicht nur einmal.
spadoni 18.05.2019
2. tairen
Was, bitte schön ist genial daran wenn eine Mannschaft wie ManCity sich mit viel Geld Titel erkauft?? Hoffentlich kommt bald die gerechte Strafe.
zauberer2112 18.05.2019
3. Genial? Naja
Er arbeitet mehr oder weniger mit Auswahlteams zusammen. In Barcelona war man nicht gerade sparsam und hatte mit Messi, Xavi & Co. eine unglaubliche Generation. In Bayern hat er eine funktionierende Weltklassemannschaft (Triple 2013) übernommen. Und in Manchester hat der Scheich schon vor seiner Ankunft Hunderte Millionen in die Mannschaft gesteckt. Wo bitte hätte er schlechter als Platz 3 abschneiden sollen (oder womöglich dürfen)? Interessant wäre zu wissen, was er aus "normalen" Teams macht, doch das werden wir wohl nie erfahren.
bogibo 18.05.2019
4. @Spadoni
Geld allein schafft keine Titel. Man muss auch eine homogenes Team formen, eine klare Spielphilosophie haben und diese auch vermitteln können. Immer dieses "Mimimi". Ob das FFP eingehalten wurde oder nicht ist eine andere Geschichte.
tairen 18.05.2019
5. @Spadoni
die Fußballwelt ist voll von Beispielen wo viel geld keinen großen Erfolg gebracht hat. Die Mannschaft von Mancity ist sicher nicht billig gewesen aber andere Vereine können da ohne Probleme mithalten. Manu mit 115 mios für Pogba oder Liverpool mit 80 mios für nen Innenverteidiger. Es fließen nunmal enorme Summen, dass heißt nicht das der Mannschaft perfekt funktioniert. Wenn das mit den Geldgeschiebe bei City allerdings so stimmen sollte, dann müssen sie bestraft werden. Da stimme ich natürlich zu.
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