Fall Kahn FC Bayern zieht Berufung zurück

Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League muss Bayern München auf seinen Stammtorhüter verzichten. Der Club will nun doch nicht gegen die Sperre der Uefa vorgehen. Der Ersatzkeeper hat gute Erfahrungen mit dem AC Mailand.


München - Der FC Bayern hat seine Berufung im Fall des Doping-Test-Eklats um Kapitän und Torhüter Oliver Kahn überraschend zurückgezogen. Mit dem Verzicht auf die Berufung solle der Mannschaft vor den Partien am Samstag gegen Schalke 04 und am Dienstag in der Champions League beim AC Mailand "eine konzentrierte Vorbereitung" ermöglicht werden, teilte der Verein heute mit. Kahn sollte eigentlich am kommenden Montag zur Berufungsverhandlung zur Uefa ins Schweizer Nyon reisen.

Bayern-Keeper Kahn: Gesperrt für eine Partie
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Bayern-Keeper Kahn: Gesperrt für eine Partie

Damit wird der 37-Jährige am kommenden Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) im Viertelfinal-Hinspiel in Mailand definitiv fehlen. Ersatztorhüter Michael Rensing stand bereits im Vorjahr beim Achtelfinal-Hinspiel (1:1) gegen Milan im Tor und lieferte eine gute Partie. "Wenn Michael eingesetzt wurde, war auf ihn Verlass", sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld heute über den 22-jährigen Ersatzmann. "Er brennt auf das Spiel. Er hat mein totales Vertrauen und auch das der Mannschaft."

Auch Mark van Bommel fehlt den Bayern wegen einer Rot-Sperre. Im Rückspiel in München am 11. April dürfen beide Spieler wieder auflaufen.

all/sid/dpa



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