FAN11 des Tages Millionen im Sturm, Opa im Tor

Die SPIEGEL-ONLINE-Leser haben entschieden: Zum ersten Mal konnten Fans am Wochenende ihre persönliche Elf des Tages wählen. Der FC Bayern ist nach seinem souveränen Auftritt gegen Rostock stark vertreten. Im Tor steht allerdings ein Spieler eines Abstiegskandidaten.

"Manchmal hält er gar nichts und manchmal eben alles" - so lautete Rudis Völlers Fazit nach dem 0:0 von Bayer Leverkusen gegen Energie Cottbus. 20 Schüsse feuerten die Gastgeber auf das Tor von Tomislav Piplica ab, keiner fand den Weg hinter die Linie. Dabei entschied sich Petrik Sander erst kurz vor dem Auftaktspiel, die Nummer eins nicht an Gerhard Tremmel zu vergeben, sondern an den 38-Jährigen, der damit gleichzeitig der älteste Stammtorhüter der Bundesliga ist.

Die SPIEGEL-ONLINE-Leser belohnten Piplicas Leistung mit einer Nominierung für die Elf des Tages. Davor ist eine Abwehr zustande gekommen, hinter der der Paradiesvogel des FC Energie in der Realität sicher auch gerne einmal stehen würde. Neben zwei Bayern-Spielern steht ein Karlsruher Verteidiger, der seine Münchner Kollegen allerdings bestens kennt. Den vierten Mann stellt der VfB Stuttgart.

Im Mittelfeld erhielt Franck Ribéry die meisten Ihrer Stimmen. Mit diesen Leistungen scheint der Franzose für die FAN11 des Tages gesetzt zu sein. Wie schon in der Abwehr stehen ein Karlsruher und ein Stuttgarter in unserer imaginären Raute. Wo wir bei der Raute sind: Der vierte Mann im Mittelfeld ist ein begehrter Mann vom Hamburger SV.

Im Sturm fällt die Wahl nicht leicht. Nur zwei Plätze sind zu vergeben. Dabei haben doch drei Spieler an diesem Wochenende zwei Tore erzielt. Doch weder der Duisburger Manasseh Ishiaku noch der Karlsruher Tamas Hajnal schafften den Sprung in die FAN11 des Tages. Sie entschieden sich für Luca Toni und Miroslav Klose und damit sozusagen für den lebenden Beweis, dass Geld doch Tore schießt.

mig

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