Primera División Barça lässt Sevilla keine Chance - und beendet Spiel zu neunt

Per Fallrückzieher und Freistoß schossen Luis Suárez und Lionel Messi den FC Barcelona zum Sieg gegen den FC Sevilla. Ousmane Dembélé sah in der Schlussphase die Rote Karte.

Luis Suárez gelang im sechsten Einsatz das vierte Saisontor
Albert Gea/REUTERS

Luis Suárez gelang im sechsten Einsatz das vierte Saisontor


Vor dem Spiel war der FC Barcelona noch punktgleich mit dem FC Sevilla, die Partie verlief jedoch einseitiger als erwartet. In Barcelona gewann der Titelverteidiger der Primera División 4:0 (3:0), die Tore erzielten Luis Suárez (27. Minute), Arturo Vidal (32.), Ousmane Dembélé (35.) und Lionel Messi (78.)

Mit 16 Punkten stehen die Katalanen nach acht Spieltagen mit zwei Punkten weniger als Tabellenführer Real Madrid auf dem zweiten Platz. Sevilla (13 Punkte) steht auf dem sechsten Rang.

Das spektakulärste Tor war gleich das erste: Nélson Semedo flankte den Ball vom linken Flügel aus in den Strafraum, wo Suárez den Ball per Fallrückzieher in der rechten Ecke platzierte. Innerhalb der nächsten acht Minuten erhöhten die Gastgeber durch Tore von Vidal und Dembélé auf 3:0, das Spiel war damit entschieden.

Im zweiten Durchgang bekam Barça einen Freistoß aus 18 Metern Entfernung und halbrechter Position zugesprochen. Messi trat an, und hob den Ball über die Mauer in den rechten Winkel. Für den Rekordtorschützen der spanischen Liga war es der erste Treffer der Saison.

Kurz vor Spielende stieß der eingewechselte Javier "Chicharito" Hernández durch Barcelonas Abwehr und wurde frei vorm Tor von Ronald Aurajo zu Fall gebracht. Bei dessen Debüt für Barcelona sah der ebenfalls eingewechselte 20-Jährige die Rote Karte, woraufhin sich seine Mitspieler beim Schiedsrichter beschwerten. Offenbar vergriff sich Dembélé dabei im Ton, wegen einer Beleidigung sah er ebenfalls die Rote Karte.

Barcelona - Sevilla 4:0 (3:0)
1:0 Suárez (27.)
2:0 Vidal (32.)
3:0 Dembélé (25.)
4:0 Messi (78.)
Barcelona: Ter Stegen - Roberto, Todibo (73. Araujo), Piqué, Semedo - Vidal (70. Rakitic), de Jong, Arthur (65. Busquets) - Messi, Suárez, Dembélé
Sevilla: Vaclik - Navas, Carlos, Carriço, Reguilón - Banega, Fernando, Torres (46. Munir) - Ocampos, de Jong (65. Chicharito), Nolito (46. Jordan)
Gelbe Karten: Semedo, Suárez, Piqué, Busquets / Reguilón, Carriço
Rote Karten: Araujo (87.) und Dembélé (88.)
Schiedsrichter: Mateu
Zuschauer: 81.331

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes stand, Dembélé habe die Gelb-Rote Karte gesehen. Das ist nicht korrekt, der ehemalige Dortmunder wurde mit Rot vom Platz geschickt. Wir haben die entsprechende Stelle im Text angepasst.

mrk/dpa



insgesamt 1 Beitrag
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Prussia Culé 07.10.2019
1. Lahoz' Entscheidung war lächerlich
Laut Mateu Lahoz bestand die Beleidigung aus dem Satz: "Muy malo, eres muy malo" - also "Sehr schlecht, du bist sehr schlecht" (alternativ: böse, schlimm). Dafür eine Rote Karte zu bekommen ist einfach hanebüchen - vor allem wenn man bedenkt, welche Worte sonst fallen (können) und somit eine klare Schiedsrichterbeleidigung ist.
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