Aufatmen beim FC Barcelona Lewandowski und Co. erhalten im letzten Augenblick Spielerlaubnis

Der hoch verschuldete FC Barcelona kann in seinem ersten Ligaspiel nun doch auf Robert Lewandowski und andere Neuzugänge setzen – die Spielgenehmigung kam allerdings durch eine Finanzspritze im letzten Moment.
Robert Lewandowski

Robert Lewandowski

Foto: Urbanandsport / NurPhoto / IMAGO

Dem von großen Finanzsorgen belasteten FC Barcelona ist es mit einem weiteren Millionendeal im letzten Augenblick gelungen, eine Spielgenehmigung für Weltfußballer Robert Lewandowski und andere teure Neuzugänge bei der Liga zu sichern.

Auf der Seite der Liga wurden der frühere Bayern-Torjäger sowie Andreas Christensen (vom FC Chelsea), Franck Kessié (AC Mailand) sowie Raphinha (Leeds United) am späten Freitagabend als registriert aufgeführt. Sie können damit beim ersten Ligaspiel am Samstagabend (21.00 Uhr) im Camp Nou gegen Rayo Vallecano aus Madrid auflaufen.

Am Samstagnachmittag bestätigte auch der katalanische Spitzenklub die Nachricht, nachdem am Freitagabend bereits mehrere spanische Medien berichtet hatten.

Nach Informationen der Fachzeitung »Mundo Deportivo« konnten die Katalanen auch die Spielerlaubnis für den ehemaligen Dortmunder Ousmane Dembélé und Sergi Roberto sichern, deren Verträge im Sommer verlängert worden waren. Nur der Fall von Jules Koundé, der im Sommer vom FC Sevilla gekommen war, sei noch ungeklärt. Zuvor müsse die Gehaltsmasse verringert werden, berichtete die Zeitung »Mundo Deportivo«. Die Frist endet mit dem 31. August.

Zuvor hatte der Klub, den Schätzungen zufolge 1,35 Milliarden Euro Schulden belasten, mitgeteilt, dass er in der insgesamt schon vierten Aktion dieser Art dem Unternehmen Orpheus Media 24,5 Prozent der Anteile an Barça Studios für 100 Millionen Euro verkauft habe. Mit dieser weiteren Finanzspritze schafften die Katalanen offenbar den Durchbruch.

Die Liga muss zwar auf die Einhaltung der Regeln zum Fair Play achten, hatte aber nach Einschätzung spanischer Medien auch kein Interesse daran, dass Superstars auf der Tribüne landen.

ara/dpa/sid
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