Festgeschriebener Kaufpreis Barcelona ruft für Toptalent Pedri eine Milliarde Euro Ablösesumme auf

So viel wollte der FC Barcelona nicht einmal für Lionel Messi haben: Jungstar Pedri soll nach seiner Vertragsverlängerung eine Ablösesumme von 1.000.000.000 Euro kosten.
Pedri: Wer ihn haben möchte, muss sehr tief ins Portemonnaie greifen

Pedri: Wer ihn haben möchte, muss sehr tief ins Portemonnaie greifen

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ALBERT GEA / REUTERS

Der FC Barcelona will den Vertrag mit Jungstar Pedri langfristig verlängern und eine Ausstiegsklausel in noch nie dagewesener Höhe des 18-Jährigen verankern.

Wer den zentralen Mittelfeldspieler noch vor Vertragsende gegen Barcelonas Willen verpflichten möchte, muss eine Milliarde Euro bezahlen. Das teilte der FC Barcelona mit. Der neue Vertrag bis 2026 soll am Freitag unterzeichnet werden.

Pedri war im Sommer 2020 für fünf Millionen Euro von Las Palmas nach Katalonien gewechselt. Dort entwickelte er sich vergangene Saison zum Stammspieler, auch bei der EM zeigte er im spanischen Nationaltrikot starke Leistungen .

Barcelona will bei Pedri nun eine noch höhere Ablösesumme aufrufen als seinerzeit bei Superstar Lionel Messi. Der Argentinier hatte seinen Vertrag 2017 bis ins Jahr 2021 verlängert – auf 700 Millionen Euro wurde die Ablöse von Barcelona damals festgelegt. Messi war nach dem Auslaufen seines Vertrages im vergangenen August ablösefrei zum französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain gewechselt.

Dass ein Klub eine Milliarde Ablöse für Pedri oder einen anderen Fußballer bezahlt, gilt als ausgeschlossen. Offenbar wollen die Katalanen bei ihrem Jungspieler aber kein Risiko eingehen. Die 222 Millionen Euro, die der Klub einst bei Starstürmer Neymar als feste Ablöse im Vertrag fixiert hatte, galten seiner Zeit als Summe, die niemand zahlen würde. Dann kam PSG mit seinen Investoren aus Katar.

Kritik an der hohen Ablösesumme gab es von Jonas Baer-Hoffmann. Der Generalsekretär der internationalen Spielervertretung Fifpro twitterte: »Das ist grotesk und unverhältnismäßig.« Es sei an der Zeit, »eine faire und gerechte Grundlage zu schaffen, um Buy-Out-Klauseln festzulegen, die ein Gleichgewicht zwischen Klub und Spieler herstellen, anstatt völlig subjektive Ablösesummen oder wirksame Verbote wie diese«.

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Anmerkung der Redaktion: Im Vorspann hieß es zunächst, die festgeschriebene Ablöse soll bei 1.000.000.000 Milliarden Euro liegen. Diesen Fehler haben wir korrigiert.

bka/dpa
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