Spanisches Pokalhalbfinale Real hat die Chancen, Barça macht die Tore

0:3 im eigenen Stadion gegen den Erzrivalen - das hört sich nach einer Demütigung an. Dabei war Real Madrid im Pokalhalbfinale gegen den FC Barcelona die überlegene Mannschaft. Aber die Gäste waren gnadenlos effektiv.

Luiz Suarez
AFP

Luiz Suarez


Der FC Barcelona hat das Duell mit seinem Dauerrivalen Real Madrid um den Einzug ins spanische Pokalfinale deutlich für sich entscheiden. Barça-Stürmer Luiz Suárez sorgte mit seinen Toren fast im Alleingang für den 3:0-Auswärtserfolg in Bernabéu. Real war zwar das lange Zeit überlegene Team, konnte seine Torchancen aber nicht verwerten. Der FC Barcelona dagegen zeigte sich vor dem Real-Tor extrem effektiv.

Der Finalgegner wird am Donnerstag im Spiel zwischen dem FC Valencia und Betis Sevilla ermittelt (Hinspiel: 2:2), das Endspiel findet am 25. Mai in Sevilla statt.

Nach dem 1:1 im Hinspiel in Barcelona hatte Madrid eigentlich die bessere Ausgangsposition, ein 0:0 hätte Real gereicht - so stand es noch zur Pause. Nach dem Wechsel schlug dann Suárez zu. Beim 1:0 nach 50 Minuten verwandelte er eine Vorlage von Ousmane Dembelé, das 2:0 (69. Minute) war fast eine Kopie - diesmal eine Flanke von Dembelé, Suárez in der Mitte musste nicht mehr eingreifen, weil Real-Verteidiger Raphael Varane den Ball vor ihm ins eigene Tor spitzelte. Nur wenige Minuten später machte Suárez mit einem Foulelfmeter (73.) alles klar.

Schon am Samstag sehen sich beide Vereine wieder, dann treffen sie erneut in Madrid in der Liga aufeinander.

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