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24. Februar 2014, 19:48 Uhr

Neymar-Transfer

Barcelona zahlt vorsorglich 13,5 Millionen Euro an Fiskus

Der FC Barcelona ist sich beim Neymar-Transfer keiner Schuld bewusst, zahlt aber vorsorglich 13,5 Millionen Euro an die Steuerbehörden. Die Verpflichtung des brasilianischen Superstars hatte fast 30 Millionen Euro mehr gekostet als zunächst angegeben.

Hamburg - Der spanische Fußballmeister FC Barcelona zahlt 13,5 Millionen Euro an den Fiskus, nach eigenen Angaben "freiwillig". In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Behörden ein formales Ermittlungsverfahren gegen die Katalanen aufgenommen haben. Der Verdacht lautet auf Steuerhinterziehung beim Transfer des brasilianischen Stars Neymar im vergangenen Sommer.

In der Erklärung am Montag teilte Barca mit, dass die Summe vorsorglich gezahlt werde, sollte die Justiz zu der Überzeugung gelangen, dass der Klub Steuern nachzahlen müsse. Allerdings sei der Verein überzeugt, sich bei dem Transfer des brasilianischen Ausnahmespielers legal verhalten zu haben. Als Schuldeingeständnis sei die Zahlung auf keinen Fall zu werten.

Zuletzt nannten spanische Medien einen Betrag von 9,1 Millionen Euro als mögliche Steuerschuld von Barca. Ex-Präsident Sandro Rosell war im vergangenen Monat aufgrund der Ungereimtheiten des Wechsels zurückgetreten.

Ursprünglich sollte der brasilianische Superstar 57,1 Millionen Euro kosten, am Ende stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Neymar auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

cte

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