Kurzpässe FC Basel trennt sich von Trainer Vogel, Lala beendet Karriere

Aus und vorbei - der FC Basel wird wegen des schlechten Saisonstarts nicht mehr von Trainer Heiko Vogel betreut. Der DFB will härter gegen Straftäter unter den Fans vorgehen. Und: Der frühere Bundesligaprofi Altin Lala muss wegen einer schweren Knieverletzung seine Karriere beenden.

Ehemaliger Basel-Trainer Vogel: Aus bei den Schweizern
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Ehemaliger Basel-Trainer Vogel: Aus bei den Schweizern


Hamburg - Heiko Vogel muss sich einen neuen Job suchen. Wegen des schlechten Saisonstarts hat sich der Schweizer Meister FC Basel von Trainer Heiko Vogel getrennt. Der 36 Jahre alte frühere Jugendtrainer des FC Bayern München werde durch den ehemaligen Schweizer Nationalspieler Murat Yakin ersetzt, teilte der Club mit. Der FC Basel hat in bislang zwölf Spielen in dieser Saison 21 Punkte geholt.

Der frühere Bundesligaprofi Altin Lala muss wegen einer schweren Knieverletzung seine Karriere beenden. Der Kapitän der Reservemannschaft des deutschen Rekordmeisters FC Bayern war erst im Sommer von Hannover 96 nach München gekommen und sollte dort im Regionalligateam eigentlich eine Führungsrolle einnehmen. "Ich bedaure es sehr, dass er uns nicht mehr zur Verfügung steht", sagte sein Trainer Mehmet Scholl auf der Bayern-Website.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die Vereine bei Fehlverhalten seiner Fans nicht mehr so häufig zur Kasse bitten - die Randalierer selbst aber umso härter bestrafen. Dies geht aus einem Positionspapier der Sportgerichtsbarkeit hervor. Einen entsprechenden Bericht des "Kicker" bestätigte Rainer Koch, DFB-Vizepräsident Recht. "Im Vordergrund steht die Idee, den Täter zu ermitteln. Bisher konnte er sich sehr häufig in der Masse verstecken", sagte Koch. In der vergangenen Saison verhandelte das DFB-Sportgericht 601 Fälle, meist ging es dabei um das verbotene Abbrennen von Pyrotechnik oder Böllern. Die 36 Lizenzvereine sollen sich bis zur nächsten Sitzung der Kommission Sicherheit der Deutschen Fußball Liga (DFL) am 22. Oktober zu dem Papier äußern.

Der FC Liverpool wird seine Heimspiele auch künftig im traditionsreichen Stadion an der Anfield Road austragen und dies ausbauen. Nach langen Diskussionen mit der Stadt teilten die Verantwortlichen des Premier-League-Clubs diese Entscheidung offiziell mit. Zunächst hatte es Pläne gegeben, ein neues Stadion im naheliegenden Stanley Park zu errichten. "Der heutige Tag repräsentiert einen großen Schritt voran. Jeder weiß um die Beudeutung", sagte Liverpools Sportdirektor Ian Ayre. Demnach sei die Anfield Road laut Ayre "die spirituelle Heimat des Vereins. Unsere Präferenz war immer, hier zu bleiben." Seit seiner Gründung vor 120 Jahren bestreitet der 18-malige Meister seine Heimbegegnungen im Nordosten der Stadt. Angeblich sollen die Umbauarbeiten 150 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 186 Millionen Euro) kosten.

Aufatmen bei Hannover 96: Mohammed Abdellaoue hat wieder mit dem Training begonnen. Der 23 Jahre alte Stürmer hatte eine Woche wegen Rückenbeschwerden pausiert und die beiden WM-Qualifikationsspiele der norwegischen Nationalmannschaft abgesagt.

Italien kann im WM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark am Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wieder auf seinen Stürmerstar Mario Balotelli setzen. Der Angreifer hat seine Grippe überwunden. Der 22-Jährige geht damit erstmals seit der EM wieder auf Torejagd für die "Squadra Azzurra".

psk/dpa/sid



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