FC Bayern Schweinsteiger und Lahm gegen Porto wieder dabei

"Kein Kamikaze": Der FC Bayern geht das schwierige Rückspiel gegen den FC Porto vorsichtig an. Trainer Josep Guardiola kann auf Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm zählen, Franck Ribéry dürfte dagegen ausfallen.

Lahm, Portos Brahimi: "Keine Sorge, ich werde fit sein"
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Lahm, Portos Brahimi: "Keine Sorge, ich werde fit sein"


Thomas Müller gab die Devise für Dienstagabend aus: "Wir dürfen nicht Kamikaze nach vorne laufen", sagte der Angreifer des FC Bayern vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Porto (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: Sky und ZDF). Die Münchner müssen ein 1:3 aus dem Hinspiel aufholen, können dabei aber wieder auf Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger zählen.

Franck Ribéry steht Trainer Josep Guardiola dagegen weiterhin nicht zur Verfügung. "Mein Gefühl ist, er kann nicht spielen. Er ist lange verletzt", sagte Guardiola. Ribéry fehlt den Bayern bereits seit eineinhalb Monaten wegen einer Verletzung am Knöchel.

Guardiola sagte, er gehe "optimistisch", aber auch "realistisch" in sein 100. Pflichtspiel als Trainer von Bayern München: "Ein 1:3 ist nicht einfach aufzuholen."

Auch Bernat ist wieder fit

Schweinsteiger hatte schon am Sonntag eine Übungseinheit absolviert und soll am Montagnachmittag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Er hatte wegen einer Sprunggelenksverletzung und zuletzt wegen eines grippalen Infekts seit Anfang April gefehlt.

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Auch Lahm fehlte am Samstag beim 2:0-Erfolg in Hoffenheim, der Kapitän litt unter einem Magen-Darm-Infekt. Für das Spiel gegen Porto gab er Entwarnung: "Keine Sorge, ich werde fit sein." Auch Außenverteidiger Juan Bernat kann auflaufen, seine Auswechslung zur Halbzeit sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, teilte der Klub mit.

Verzichten muss Guardiola neben Ribéry weiterhin auf Arjen Robben. Auch David Alaba, Mehdi Benatia und Javi Martínez stehen nach wie vor nicht zur Verfügung.

Guardiola selbst sieht seine Zukunft auch bei einem Aus im Viertelfinale weiter beim deutschen Fußball-Rekordmeister. "Meine Zukunft ist Mittwoch Training, Donnerstag frei, Freitag Training, am Samstag gegen Hertha BSC die deutsche Meisterschaft sichern und nächstes Jahr hier: Das ist meine Zukunft", sagte der 44-Jährige am Montag.

cte/dpa



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