Trainer Guardiola "Bayern ist und bleibt ein deutscher Verein"

Wird der FC Bayern eine spanische Mannschaft? Josep Guardiola wehrt sich gegen Kritik an den Transfers der Münchner. Fragen nach seiner eigenen Zukunft weicht er aus.

Trainer Guardiola: "Ich habe mich noch nicht entschieden"
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Trainer Guardiola: "Ich habe mich noch nicht entschieden"


Bayerns Trainer Josep Guardiola hat Kritik zurückgewiesen, der FC Bayern verliere seine Identität und werde zu einer spanischsprechenden Ansammlung von Fußballstars. "Bayern ist und bleibt für die nächsten hundert Jahre ein deutscher Verein, keine Angst", sagte der spanische Trainer vor dem Supercup-Finale gegen den VfL Wolfsburg. Neben Guardiolas Landsmännern Javi Martínez, Xabi Alonso, Juan Bernat und Thiago steht seit Kurzem auch der Chilene Arturo Vidal im Kader des deutschen Rekordmeisters aus München.

"Ich weiß, wie wichtig die Basis aus deutschen Spielern ist, aber der Verein ist groß", sagte Guardiola und betonte zugleich, dass auch die Spanier im Team Deutschunterricht nähmen. Guardiola selbst spricht in seinen Pressekonferenzen ebenfalls regelmäßig deutsch. Und auch jede Teambesprechung werde in deutscher Sprache abgehalten, betonte der noch bis 2016 vertraglich gebundene Starcoach.

Auch zu seiner Zukunft äußerte sich der 44-Jährige. Demnach lässt er einen Verbleib beim deutschen Rekordmeister weiter offen: "Ich habe mich noch nicht entschieden." Guardiola widersprach Meldungen, wonach andere Top-Klubs bereits an ihn herangetreten seien, um ihn im kommenden Sommer zu verpflichten. "Ich habe kein Angebot von einem anderen Verein der Welt bekommen", sagte er. Wann er eine Entscheidung treffen will, ließ er offen.

"Ich habe mein Bestes getan, tue mein Bestes und werde mein Bestes tun", meinte Guardiola mit Blick auf seinen Job bei den Bayern. Er müsse akzeptieren, dass der Verein womöglich "nicht zufrieden" sei mit diesem Spiel auf Zeit. Zuletzt hatten die Bayern-Bosse immer wieder betont, den Vertrag von Guardiola gerne verlängern zu wollen.

bam/sid/dpa



insgesamt 187 Beiträge
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nummer50 31.07.2015
1. Meine Güte
Wäre schön wenn Pep noch 1-2 Jahre in München bleiben würde, aber wenn nicht, halb so schlimm. Um Coach bei Bayern zu werden, würden die Trainer Schlange stehen. Zudem gibt's auch in der Bundesliga sehr gute Kandidaten. Ich denke da zuerst an Weinzierl und an Favre. Trainer kommen und gehen bei Vereinen, das ist nichts außergewöhnliches.
stevie76 31.07.2015
2. die sache
ist durch, er verlängert nicht. dann kann im nächsten jahr die reise mit klopp beginnen...;)
Pollowitzer 31.07.2015
3. Fakt ist...
...das Guardiola bisher immer deutlich unter der von Jupp H. aufgelegten Latte durchgesprungen ist - besonders ausgezeichnet hat er sich bisher nicht - er kann gehen - ich finde er schadet dem FC BAYERN MÜNCHEN - einen vorzeigbar Nutzen kann er nicht vorweisen - der nächste Trainer muß erst mal wieder aufbauen.
theodorzaloschnik 31.07.2015
4.
Guardiola und der FC Bayern ist eine Liaison, die keine Zukunft hat. Ich sehne den Tag herbei, an dem dieses Missverständnis endgültig geklärt ist.
usfriend 31.07.2015
5. Klopp kommt ...
... nächste Saison!
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