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29. November 2017, 12:11 Uhr

Muskelverletzungen beim FC Bayern

Lewandowski macht Ancelotti zum Sündenbock

Thomas Müller, Thiago oder Arjen Robben: Die Verletzungsliste beim FC Bayern wird länger. Robert Lewandowski glaubt, Ex-Trainer Carlo Ancelotti und dessen Training seien daran Schuld.

Niklas Dorsch, Marco Friedl oder Kwasi Okyere Wriedt: Auf der Ersatzbank des FC Bayern tummeln sich zunehmend Unbekannte. Der Grund sind Verletzungssorgen beim Rekordmeister, der Klub hatte zuletzt muskuläre Ausfälle von Thomas Müller, Thiago, Arjen Robben und Juan Bernat zu beklagen.

Stürmer Robert Lewandowski will nun den Grund für die vermehrten Muskelverletzungen beim FC Bayern gefunden haben: Die niedrige Trainingsintensität unter Ex-Coach Carlo Ancelotti sei verantwortlich. "Wenn viele Muskelverletzungen passieren, muss man nicht die letzten Wochen des Trainings beobachten, sondern zwei, drei Monate zurückgehen", sagte Lewandowski der "Sport Bild". "Es ist wahrscheinlicher, dass dort der Grund liegt."

Unter Ancelotti sollen die Spieler locker trainiert und teils freiwillige zusätzliche Einheiten absolviert haben. "Wenn zu wenig trainiert wird, muss man individuell etwas machen", sagte Lewandowski.

Ancelotti-Nachfolger Jupp Heynckes soll das Training intensiviert haben, musste zuletzt aber Ausfälle verkraften. Während Müller nach seinem Muskelfaserriss vor dem Comeback steht und Robben sowie Bernat nach ihren Blessuren nur kurz fehlen dürften, wird der Spanier Thiago nach einem Muskelteilriss länger nicht spielen können.

jan/dpa

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