Gefeuert wegen Rassismusvorwürfen Bayern-Jugendtrainer sieht sich als Opfer einer Kampagne

Bayern München trennte sich von einem Jugendtrainer, der sich in einem Chat rassistisch geäußert haben soll. Er fühlt sich abserviert und erhebt Vorwürfe gegen den Klub.
Der "FC Bayern Campus"

Der "FC Bayern Campus"

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Alexander Hassenstein / Getty Images

Es geht um offenbar rassistische Sprüche und die Folgen: eine Kündigung. Es geht aber auch um den Ruf eines Mannes, der alles, nur kein Rassist sein will. Um die Abfindung, die er gern hätte. Und um die Art und Weise, wie der FC Bayern München ihn nach 17 Jahren vor die Tür gesetzt hat. 

Fünf Wochen nach seinem Rauswurf beim deutschen Rekordmeister hat ein langjähriger Jugendtrainer des Vereins seine Kündigungsschutz-Klage beim Arbeitsgericht um einen harten Vorwurf gegen den Klub erweitert: Spitzenmanager der Bayern sollen ihn unter Druck gesetzt haben, binnen einer Stunde einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Nur dann werde der Verein eine fristlose Kündigung zurückziehen, nur dann werde sein voller Name nicht in einer Pressemitteilung auftauchen. Tatsächlich unterschrieb der Trainer den Auflösungsvertrag am 17. August, und die Pressenotiz erschien am selben Abend ohne seinen Namen.

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