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19. Oktober 2018, 21:30 Uhr

Bayern-Pressekonferenz

Bernat-Berater wehren sich gegen Hoeneß-Attacke

Juan Bernat habe laut Uli Hoeneß in seiner Zeit als Bayern-Profi einen "Scheißdreck" gespielt. Die Antwort von Bernats Beratern auf die denkwürdige Pressekonferenz folgt auf dem Fuß.

Die Spielerberater von Ex-Bayern-Profi Juan Bernat, Jose Tarrage und Vicente Fores, haben sich gegen die Äußerungen von Uli Hoeneß gewehrt. "Ich glaube, dass die Aussagen des Präsidenten Hoeneß alles andere als glücklich sind und einem Präsidenten von einem großen Klub nicht gerecht werden", sagte Tarrage der "Bild"-Zeitung. Hoeneß hatte Bernat in einer Pressekonferenz scharf kritisiert.

"Als wir in Sevilla gespielt haben, war Juan Bernat fast alleine dafür verantwortlich, dass wir aus der Champions Leauge beinahe ausgeschieden sind", sagte Hoeneß vor den versammelten Medienvertretern: "Da wurde entschieden, dass er verkauft wird." Für Fores seien die Aussagen von Hoeneß "überaus unglücklich", wie er Spox und Goal sagte: "Vor wenigen Monaten war er nämlich noch derjenige, der mit dem Spieler um fünf weitere Jahre verlängern wollte."

Auf einer spektakulären Pressekonferenz kritisierten Karl-Heinz Rummenige, Hasan Salihamidzic und Hoeneß die Medien - unter anderem für die Anschuldigung, man habe Bernat trotz nur dreier Außenverteidiger am letzten Tag der Transferphase ziehen lassen. Der Spanier habe damals "einen Scheißdreck" gespielt, sagte Hoeneß.

Tarraga reagierte trotz der harten Kritik gegen seinen Klienten besonnen. "Wir haben stets gedacht und denken immer noch, dass Bayern ein großer Klub ist, in dem alle handelnden Personen professionell agieren", sagte der Spielerberater: "Ich denke, dass wir alle - aber vor allem der Präsident Hoeneß - darauf achten müssen, dass wir, wenn wir über Fußballer sprechen, dies mit Respekt tun"

hba/sid

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