FC Chelsea Ein Wochengehalt - Torwart Kepa muss für verweigerte Auswechslung zahlen

"Groben Fehler gemacht": Chelsea-Torwart Kepa Arrizabalaga gibt sich nach seiner verweigerten Auswechslung reuig. Der 24-Jährige soll nun etwa 220.000 Euro an die Klubstiftung spenden - für ihn verkraftbar.

Chelsea-Torhüter Kepa Arrizabalaga
DPA

Chelsea-Torhüter Kepa Arrizabalaga


Torwart Kepa Arrizabalaga, 24 Jahre, vom englischen Fußball-Spitzenklub FC Chelsea wird nach seiner verweigerten Auswechslung im Ligapokal-Finale gegen Manchester City (3:4 im Elfmeterschießen) mit einer Geldstrafe von einem Wochengehalt belegt. Das verkündeten die Blues in einer Stellungnahme. Englischen Medienberichten zufolge beläuft sich die Strafe damit auf rund 220.000 Euro. Das Geld komme einer Stiftung des Klubs zugute, hieß es weiter.

Chelsea-Teammanager Maurizio Sarri hatte Kepa im Spiel am vergangenen Sonntag kurz vor dem Elfmeterschießen auswechseln wollen, nachdem der Spanier behandelt werden musste. Kepa weigerte sich jedoch. Nach dem Spiel bezeichnete Sarri den Vorfall als "Missverständnis".

"Es war zu keinem Zeitpunkt meine Absicht, den Anweisungen des Trainers nicht Folge zu leisten", twitterte Kepa nach dem Spiel, in der Stellungnahme des Klubs sagte er nun, er habe einen "groben Fehler im Umgang mit der Situation gemacht. "Ich werde aus dieser Episode lernen und jede Strafe oder disziplinarische Maßnahme akzeptieren, die der Klub für angemessen hält", wird Kepa zitiert.

Sarri sagte, für ihn sei der Fall damit abgeschlossen. Der Trainer steht selbst wegen einer jüngsten Serie von Misserfolgen unter Druck. Torwart Kepa war zu Beginn dieser Saison für eine Ablöse von 80 Millionen Euro zu Chelsea gewechselt.

jan/sid



insgesamt 7 Beiträge
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Papazaca 26.02.2019
1. Nach Wladiwostok ausleihen
Ich würde diesen bekloppten Torwart an den FC Wladiwostok ausleihen. Und ein Trainer, der so wenig Autorität hat, sollte entlassen werden. Denn das Spieler seine Anweisungen nicht befolgt haben, soll schon öfters passiert sein. Diese Geschichte macht unseren Bundes-Uli direkt sympathisch. Diese Geschichte wäre bei den Bayern undenkbar.
serienchiller86 26.02.2019
2. Clubstiftung
Ich weiß nicht, ob das normal so ist, ich lese hier das erste Mal davon, aber dass ein Profi seine Strafe an eine Clubstiftung abgeben muss, finde ich gut (steuerlicher Beschiss hin oder her)
hdv00 26.02.2019
3. Das Verhältnis der Strafe
eine Bestrafung von ? 220.000 hört sich ja angemessen an, als Wochengehalt ! JA, Wochengehalt ! Was kann man da schon erwarten, so ein Torwart! steht über allem.
special_id 26.02.2019
4. Das ist ja pervers!
220.000 Euro sind also das Wochengehalt dieses Torwarts beim FC Chelsea? Nach fünf Wochen Arbeit quasi Millionär und damit bereits mehr verdient, als manch einer nach 40 Dienstjahren? Wo ist denn hier noch ein vernünftiges Maß! Ein Hundertstel dessen wäre zwar immer noch verdammt viel, würde aber sicher dazu beitragen, wieder etwas Bodenhaftung zu erlangen.
apfeldroid 26.02.2019
5.
Kann man ihn Abmahnen und kündigen? Der Trainer ist echt eine Pfeife der das zulässt, keine Autorität. 220k, ob der gut in der Schule aufgepasst hat?
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