Premier League Chelsea lässt im Titelrennen Punkte liegen, Liverpool bleibt an der Spitze

Der FC Chelsea muss sich gegen Everton mit einem 0:0 begnügen. Titelkonkurrent Liverpool machte es gegen Tabellenschlusslicht Fulham besser, traf erst besonders schnell, dann besonders schön.

Chelseas David Luiz
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Chelseas David Luiz


Der FC Chelsea ist gegen den FC Everton nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Die Londoner hatten in der 67. Minute zudem Glück, als Antonio Rüdiger den Ball im Strafraum an die Hand bekam, Schiedsrichter Kevin Friend aber keinen Elfmeter für die Gäste gab. Weil der FC Liverpool es zuvor besser machte (siehe unten), liegt Chelsea als Tabellendritter nun zwei Punkte hinter dem Team von Jürgen Klopp, das im Laufe des Sonntags von Titelverteidiger Manchester City überholt werden könnte (Verfolgen Sie das Manchester-Derby im Liveticker).

Xherdan Shaqiri
PETER POWELL/EPA-EFE/REX

Xherdan Shaqiri

Der FC Liverpool hat mit einem Sieg gegen den FC Fulham die Tabellenführung von Manchester City übernommen. Zumindest für ein paar Stunden. Die Tore für das Team von Jürgen Klopp erzielten Mohamed Salah (41. Minute) und Xherdan Shaqiri (53.).

Tatsächlich schlug der Ball nach 41 Minuten zunächst im Tor von Liverpools Alisson ein, doch Aleksandar Mitrovic stand bei seinem Kopfball offenbar im Abseits. Schwierige Entscheidung, über die sich die Gäste aus Fulham etwas zu lange wunderten. Denn kurz nach dem Abseitspfiff hatte Alisson den Ball bereits weitergespielt, rechts an der Mittellinie zögerte auch Trent Alexander-Arnold nicht lange, um zum durchstartenden Salah zu passen, der dann frei auf das Tor von Sergio Rico zulief und neun Sekunden nach dem Abseitspfiff zum 1:0 einschob.

Besonders schön machte es dann in der zweiten Hälfte Shaqiri, der nach einer 30-Meter-Flanke von Robertson aus dem linken Halbfeld rechts im Strafraum volley vorbei an Sergio Rico ins lange Eck abschloß. Den anhaltenden Applaus bei seiner Auswechslung hatte sich der erneut auffällige Shaqiri auch damit verdient.

Tabellenschlusslicht Fulham musste sich vorwerfen, die Chancen, die sich Ryan Sessegnon (24.) und André Schürrle (29.) vor allem in der ersten Hälfte erspielt hatten, nicht genutzt zu haben.

sak/dpa



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