Southamptons 0:9 gegen Leicester Hasenhüttl und seine Spieler spenden Gehalt nach Rekordniederlage

Der FC Southampton bemüht sich nach der 0:9-Niederlage gegen Leicester City um Versöhnung mit den eigenen Fans. Spieler und Trainer wollen auf ihr Gehalt für das Spiel verzichten.

Nathan Redmond (l.) und seine Mitspieler sind für die höchste Heimniederlage der Premier-League-Geschichte verantwortet
Andrew Matthews/ DPA

Nathan Redmond (l.) und seine Mitspieler sind für die höchste Heimniederlage der Premier-League-Geschichte verantwortet


So hoch wie der FC Southampton hat noch kein Team in der höchsten englischen Spielklasse im eigenen Stadion verloren. Am Ende des Premier-League-Spiels gegen Leicester City am Freitag stand es 0:9 für die Gäste, bereits zur Pause hatte Southampton mit fünf Toren hinten gelegen. Zur Versöhnung mit den Fans entschied das Team nun, seinen Tageslohn für vergangenen Freitag zu spenden. Das teilte der Klub auf seiner Website mit.

Demnach werde sich auch das Trainerteam um den Ex-Leipziger Ralph Hasenhüttl an der Aktion beteiligen. Empfänger der Spende sei die Saints Foundation, die klubeigene gemeinnützige Stiftung. Das Wochenende über habe sich die Mannschaft am Trainingsgelände um Wiedergutmachung bemüht.

Die Spieler und der Trainerstab würden nun ihre gesamte Energie auf die kommenden zwei Spiele in Manchester lenken. Hasenhüttl sagte, die Zeit des Redens sei vorbei. Der einzige Fokus der Saints läge auf Manchester City, das seien sie den "den Fans schuldig".

Nach der Rekordniederlage gegen Leicester tritt Southampton in der kommenden Woche zweimal beim englischen Meister an, am Dienstag im Ligapokal (20.45 Uhr, Stream: DAZN) und am Samstag in der Premier League (16 Uhr, TV: Sky).

mrk/sid

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insgesamt 9 Beiträge
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halverhahn 28.10.2019
1. Lächerlich!
Nur ein Tagesgehalt? Das tut denen doch null weh. Somit ist das nur ne rein symbolische Geste und letztlich lächerlich bis völlig überflüssig! Ein volles Monatsgehalt... Von jedem Spieler und dem Trainer... das wäre mal was...
Augapfel 28.10.2019
2. Oh je....
Beim Lesen verknoten sich meine Gehirnzellen. Zitat: "Nathan Redmond (l.) und seine Mitspieler sind für die höchste Heimniederlage der Premier-League-Geschichte verantwortet ". ..."Verantwortlich " war wohl gemeint. Zitat: "So hoch wie der FC Southampton hat noch kein Team in der höchsten englischen Spielklasse im eigenen Stadion verloren. Am Ende des Premier-League-Spiels gegen Leicester City am Freitag stand es 0:9 für die Gäste, bereits zur Pause hatte Southampton mit fünf Toren hinten gelegen. " Also wenn man im eigenen Stadion verliert, steht es 0:9 für die Gäste....? Ich hatte noch nie was für Fussball übrig - das ist keine Abwertung der Fans; jedem Tierchen sein Plaisirchen - Aber für die Grammatik und die Rechtsschreibung wie auch für den Wahrheitsgehalt dieses Blattes hab ich mich schon interessiert - inzwischen ruft Beides zahlreiche Déjà-vu - Erlebnisse hervor....
charlybird 28.10.2019
3. Das
sollte doch bitte mal Schule machen und für jedes Wochenendspiel gelten, es würde diesem Schauspiel und diesem Profidasein ein tatsächliches Konkurrenzimage verleihen. Ich mag Fußball und ich glaube, es würde dem reinen Profidasein nicht schaden, wenn sogar der Fan über die Vergütung seiner Showprotagonisten allwöchentlich abstimmen könnte. Über ein angemessenes Grundgehalt könnte man ja trotzdem reden. :-)
lilelile 28.10.2019
4. die Überschrift ist doch nicht zutreffend,
ein Gehalt - siehe Duden - ist das MONATSENTGELT eines Beamten oder Angestellten. Ergo ist die Spende ein Treppenwitz. Man kann demzufolge nur hoffen, dass MAN in Manchester noch zwei Mal untergeht.
McTitus 28.10.2019
5. @ halverhahn Post no. 1
Klar ist das für die Spieler nicht viel Geld in Relation zum Jahresgehalt... Aber das ist ja auch nicht der Punkt. Die Aktion ist eine Entschädigung für die nicht erbrachte Leistung. So wie wenn ein Handwerker mindestens noch mal antraben muss, wenn er Murks gemacht hat. Insofern: eine nachahmungswerte Aktion. Die Spieler wissen, dass sie einen Mist zusammen gespielt haben und üben sich in Demut. Und dass das Geld gespendet wird ist doch klasse. Das ist aller Ehren wert!
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