Zweite Liga St. Pauli überwintert im Mittelfeld

Den Sieg über die Zeit gerettet: Der FC St. Pauli hat im Montagsspiel der zweiten Liga gegen den VfL Bochum drei wichtige Punkte geholt. Die Hamburger setzten sich damit vorerst von der Abstiegszone ab.

Jubelnde Sankt-Pauli-Spieler
Bongarts/Getty Images

Jubelnde Sankt-Pauli-Spieler


Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat seine Negativserie nach acht Spielen ohne Sieg im eigenen Stadion beendet. Die Hamburger gewannen gegen den VfL Bochum 2:1 (1:0) und machte in der Tabelle einen Sprung vom 15. auf den 10. Platz. Bochum fiel auf Rang 12 zurück.

Kapitän Lasse Sobiech brachte die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski in Führung (34. Minute), Jan-Marc Schneider (49.) erhöhte vor 29.005 Zuschauern auf 2:0. Für die zuvor seit sechs Spielen unbesiegten Bochumer traf zum Abschluss des 18. Spieltags nur noch Lukas Hinterseer (75.). Sein Teamkollege Anthony Losilla sah in der 89. Minute die Gelb-Rote Karte.

FC St. Pauli - VfL Bochum 2:1 (1:0)
1:0 Sobiech (34.)
2:0 Schneider (49.)
2:1 Hinterseer (76.)
St. Pauli: Himmelmann - Zander, Sobiech, Avevor, Buballa - Park, Flum - Allagui (90. Choi), Sahin (69. Utka), Sobota - Schneider (85. Kalla).
Bochum: Dornebusch - Gyamerah (60. Hoogland), Losilla, Bastians - Celozzi, Janelt (89. Janelt), Stöger, Soares - Sam (66. Wurtz), Hinterseer, Kruse.
Schiedsrichterin: Steinhaus
Zuschauer: 29.000
Gelb-Rote Karte: Losilla

aha/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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mirkor 19.12.2017
1. Gratulation zu einem klasse Sieg
da kann dann ja die Weihnachtsfeier kommen.
karliboy 19.12.2017
2. Na bitte, es geht doch.
Nun hat St. Pauli endlich den so dringend erhofften und benötigten Befreiungsschlag trotz der vielen verletzten Stammspieler geschafft. Ich glaube, da hat sich der Club endlich mal wieder einen richtigen Praktiker als Trainer geholt, der - leider muss man sagen im Gegensatz zu Olaf Janßen - das bessere Gespür für die Spieler besitzt und offenbar auch Konzepte parat hat. Er passt daher eben, wie damals unser hochgeschätzer Ewald, doch besser zum Verein. Seine Qualitäten hat er ja schon beim KSC unter Beweis gestellt, wo man ihn in Ruhe arbeiten ließ. Und sind alle derzeit Verletzten wieder an Bord, dann kann es noch eine sehr erfolgreiche Saison werden. Viel Glück und Erfolg, FC St. Pauli und Markus Kaucinski. Vielleicht sollte man beim HSV mal abgucken, damit der wie nie zuvor drohende Abstieg vermieden werden kann. Ein "weiter so" darf es dort nicht geben, sonst kann der Dino seine Uhr schon bald abstellen!
troy_mcclure 19.12.2017
3.
Zitat von karliboyNun hat St. Pauli endlich den so dringend erhofften und benötigten Befreiungsschlag trotz der vielen verletzten Stammspieler geschafft. Ich glaube, da hat sich der Club endlich mal wieder einen richtigen Praktiker als Trainer geholt, der - leider muss man sagen im Gegensatz zu Olaf Janßen - das bessere Gespür für die Spieler besitzt und offenbar auch Konzepte parat hat. Er passt daher eben, wie damals unser hochgeschätzer Ewald, doch besser zum Verein. Seine Qualitäten hat er ja schon beim KSC unter Beweis gestellt, wo man ihn in Ruhe arbeiten ließ. Und sind alle derzeit Verletzten wieder an Bord, dann kann es noch eine sehr erfolgreiche Saison werden. Viel Glück und Erfolg, FC St. Pauli und Markus Kaucinski. Vielleicht sollte man beim HSV mal abgucken, damit der wie nie zuvor drohende Abstieg vermieden werden kann. Ein "weiter so" darf es dort nicht geben, sonst kann der Dino seine Uhr schon bald abstellen!
Sie meinen, der HSV soll auch drei Trainer in einem Jahr beschäftigen? Nein, der HSV setzt zumindest seit Bruchhagen da ist, auf eine ruhige Hand und fährt damit gut. Und zum wie "nie zuvor drohenden Abstieg": wenn einer aus dem Tabellenkeller Erfahrung mit Abstiegskampf hat, dann ist es wohl der HSV.
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