Zweite Liga St. Pauli stellt Trainer Kauczinski frei und holt Luhukay

Der FC St. Pauli, Tabellensechster der Zweiten Liga, hat sich nach zuletzt schwachen Auftritten von Trainer Markus Kauczinski getrennt. Auch Sportchef Uwe Stöver muss gehen. Als Nachfolger kommt ein Niederländer.

Markus Kauczinski war seit Dezember 2017 Trainer des FC St. Pauli
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Markus Kauczinski war seit Dezember 2017 Trainer des FC St. Pauli


Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat Trainer Markus Kauczinski freigestellt. Das gab der Verein bekannt. Auch Sportchef Uwe Stöver muss gehen. Als Nachfolger von Kauczinski, der seit 2017 Cheftrainer der Hanseaten war, verpflichten die Hamburger den ehemaligen Zweit- und Bundesligatrainer Jos Luhukay. Die Aufgaben von Stöver übernimmt interimsmäßig bis zum Saisonende Geschäftsführer Andreas Rettig. Die neuen sportlich Verantwortlichen werden am Donnerstag gemeinsam vorgestellt.

"Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können", sagte Vereinspräsident Oke Göttlich zur Entscheidung.

Nur ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen

Die Hamburger hatten in den vergangenen vier Spielen nur einen Punkt geholt und blieben dabei dreimal ohne ein eigenes Tor. Im Stadtderby gegen den Hamburger SV gab es eine 0:4-Pleite, die auf die Stimmung schlug. Dennoch liegt St. Pauli nur vier Punkte hinter dem Relegationsplatz drei (derzeit rangiert dort der 1. FC Union Berlin). Der Aufstieg ist also weiter möglich.

Jos Luhukay arbeitete in Deutschland zuletzt beim VfB Stuttgart, wo er im September 2016 nach nur vier Saisonspielen zurücktrat
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Jos Luhukay arbeitete in Deutschland zuletzt beim VfB Stuttgart, wo er im September 2016 nach nur vier Saisonspielen zurücktrat

Der soll nun mit Luhukay gelingen, einem ausgewiesenen Aufstiegsexperten. Dem 55-Jährigen war der Gang in die Bundesliga bereits mit Borussia Mönchengladbach (2008) dem FC Augsburg (2011) sowie Hertha BSC (2013) gelungen. Als Co-Trainer schaffte er das mit dem 1. FC Köln sogar zweimal. Zuletzt trainierte Luhukay den VfB Stuttgart (2016) und danach den englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday.

mey/dpa/sid



insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
mussich 10.04.2019
1. an Stuttgart und Hannover sieht man ja, ..
.. wie sinnlos ein Trainerwechsel ist. Weder der HSV noch Pauli sollten aufsteigen. Beiden Vereinen fehlt einfach die Klasse.
Kaffeeforyou 10.04.2019
2.
Die Vereine , die meinen, durch einen Trainerwechsel würde der wieder Erfolg garantiert werden, liegen vollkommen falsch ! Ich hatte wenigstens von St.Pauli so was nicht erwartet. Ich hoffe , der Verein wird mit dem neuen Trainer auf der Strecke bleiben und nicht in die 1. Liga aufsteigen.
Wahl-Asiat 10.04.2019
3. schade
Cliquenwirtschaft Rettig-Luhukay.
hnf0506 10.04.2019
4. Seit Stanislawski.......
.......keine Kontinuität mehr auf Trainer- und Managerposten. Das ganz normale Tohuwabohu - wie bei vielen anderen Clubs auch. Pauli ist nichts Besonderes mehr.
fccopper 11.04.2019
5. Besser
wäre der Nichtaufstieg, sonst gäbe es wieder eine Achterbahnfahrt ... das Gleiche gilt auch für den HSV ...
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