Proteste bei chinesischer Hymne Fans pfeifen, Fifa bestraft Hongkong

Weil Fußballfans beim Abspielen der chinesischen Nationalhymne gepfiffen und dem Spielfeld den Rücken zugekehrt haben, muss Hongkong eine Geldstrafe zahlen.

"Hongkong ist nicht China": Fußballfans während der chinesischen Nationalhymne
Kin Cheung/ AP

"Hongkong ist nicht China": Fußballfans während der chinesischen Nationalhymne


Die Fifa hat den Fußballverband Hongkongs zu einer Geldstrafe verurteilt, weil Fans die chinesischen Nationalhymne nicht respektiert haben. Das teilte der Fußball-Weltverband mit.

Demnach muss Hongkong 15.000 Schweizer Franken (13.736 Euro) zahlen, weil Fans vor Hongkongs Länderspiel gegen Iran (0:2) am 10. September beim erklingen der chinesischen Nationalhymne gepfiffen, dem Spielfeld den Rücken zugekehrt und mit Plakaten demonstriert hätten. Hongkong steht unter Chinas Souveränität, hat aber ein eigenes Nationalteam.

In Hongkong gibt es seit Wochen Proteste gegen die kommunistische Volksrepublik. Die sieben Millionen Einwohner Hongkongs fürchten um ihre Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

sak/sid



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