Fifa-Entscheidung Südafrikaner dürfen weitertröten

Machtwort des Präsidenten: Fifa-Chef Joseph Blatter hat deutlich gemacht, dass es kein Verbot der lauten Tröten in den Stadien Südafrikas geben wird. Spieler und TV-Anstalten hatten die Instrumente beim laufenden Confed-Cup stark kritisiert.


Hamburg - Der ohrenbetäubende Lärm der "Vuvuzelas" in den Fußballstadien Südafrikas soll nach Ansicht von Fifa-Präsident Joseph Blatter bei der Weltmeisterschaft 2010 nicht verstummen. "Wir können das nicht einfach ab morgen verbieten. Das ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Schließlich schaden diese Trompeten ja niemandem", sagte Blatter bei einer Pressekonferenz in Pretoria. Zuvor hatte Blatter gesagt: "Afrika ist laut, es ist voll Energie, Rhythmus, Musik, Tanz, Trommeln. Das ist Afrika, wir müssen dies so annehmen."

Südafrikanischer Fan: Darf auch in Zukunft kräfitg tröten
dpa

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Der lautstarke Gebrauch der Plastiktrompeten wird von einigen Spielern beim Confed-Cup zunehmend als Ärgernis empfunden. So hatte Spaniens Mittelfeldspieler Xabi Alonso ein Verbot der Instrumente bei der WM gefordert: "Es wäre gut, sie zu verbannen. Sie machen es uns Spielern schwer, auf dem Platz zu kommunizieren und uns zu konzentrieren", sagte Alonso. "Sie sind ein Ärgernis und tragen nicht zur Stimmung bei", so der Mittelfeldspieler.

Auch die vom Confed-Cup berichtenden TV-Anstalten beklagten sich über die starke Geräuschkulisse während der Spiele. Vor allem bei Partien der südafrikanischen Mannschaft überlagere der Lärm die Stimmen der Kommentatoren.

Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass die Vuvuzelas nur dann verbannt werden, wenn diese als Waffe bei gewalttätigen Auseinandersetzungen benutzt würden.

Die Vuvuzelas sind der Fanartikel Nummer eins für Fußballfans in Südafrika. Für den VIP-Zuschauer gibt es sie auch in der handlichen Mini-Version mit aufgesetztem Mundstück, für den hartgesottenen Fan sogar in XXL-Größe. Ihr Name geht nach einer von mehreren Theorien auf den "Vuuu-vu"-Ton zurück, den sie verursacht.

jar/dpa/sid



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Frosty127 13.06.2009
1.
Zitat von sysopAm Sonntag startet mit dem Confederations-Cup in Südafrika die Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2010. Was denken Sie - ist das Land bereit für das größte Sportereignis der Welt?
Ich denke, die Südafrikaner werden das Kind schon schaukeln. Aber hinsichtlich der extrem hohen Kriminalitätsrate muss noch dringend etwas getan werden. Niemand möchte Angst haben, auf dem Weg zum Stadion ausgeraubt zu werden. Wie damals die deutsche Delegation bei der Auslosung der WM-Gruppen, denen ein Koffer entwedet wurde.
Schwabenpower 13.06.2009
2.
Zitat von Frosty127Ich denke, die Südafrikaner werden das Kind schon schaukeln. Aber hinsichtlich der extrem hohen Kriminalitätsrate muss noch dringend etwas getan werden. Niemand möchte Angst haben, auf dem Weg zum Stadion ausgeraubt zu werden. Wie damals die deutsche Delegation bei der Auslosung der WM-Gruppen, denen ein Koffer entwedet wurde.
Ach komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", haha, das ist mir sogar schon auf dem adretten Flughafen Charles de Gaulle passiert. Frankreich = Südafrika?
Frosty127 13.06.2009
3.
Zitat von SchwabenpowerAch komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", haha, das ist mir sogar schon auf dem adretten Flughafen Charles de Gaulle passiert. Frankreich = Südafrika?
Gut, da habe ich wohl das falsche Beispiel angeführt. Aber trotzdem ist so was für den Betroffenen immer ein extremes Ärgernis. Aber in dem gleichen Zeitraum geschah auch ein Mord an einem Österreicher. http://www.southafrika2010.de/suedafrika/wm-auslosung-diebe-und-ein-mord/
john mcclane, 13.06.2009
4. Na ja
Zitat von SchwabenpowerAch komm schon. Ich glaube, wegen ein paar Taschendieben geht der FIFA nicht der Hintern auf Grundeis. Da gehts schon mehr um richtige Straftaten, die Leib und Wohl der Stadiongänger gefährden. "Ein Koffer entwendet", haha, das ist mir sogar schon auf dem adretten Flughafen Charles de Gaulle passiert. Frankreich = Südafrika?
Also, Taschendiebe sind wohl das kleinste Problem. Aber die 50 Morde und 150 Vergewaltigungen am Tag, die werfen doch die Frage auf, ob Südafrika als Ausrichterland vollauf geeignet ist, um es mal moderat auszudrücken. Für mich ist das sehr schade, da ich noch nie eine WM live vor Ort genießen konnte, von ein wenig Atmosphäre aufsaugen vor vier Jahren mal abgesehen. Können wir uns beim Blatter Sepp bedanken das der dem afrikanischen Kontinent ne WM versprechen mußte. Für 2016 in Brasilien sieht es leider ähnlich mies aus, dank der kurzzeitigen Einführung des Rotationssystems zwischen allen Kontinenten. Sprechen sich die größten Verbände einfach mal schnell ab, und schon hat man die WM in nem Schwellenland... Einzig positiver Aspekt sind die günstigen Zeiten für Fernsehzuschauer aufgrund der geringen Zeitverschiebung, aber selbst das können wir uns bei Brasilien in der Pfeife rauchen...
derpolokolop 13.06.2009
5.
Zitat von john mcclaneAlso, Taschendiebe sind wohl das kleinste Problem. Aber die 50 Morde und 150 Vergewaltigungen am Tag, die werfen doch die Frage auf, ob Südafrika als Ausrichterland vollauf geeignet ist, um es mal moderat auszudrücken. Für mich ist das sehr schade, da ich noch nie eine WM live vor Ort genießen konnte, von ein wenig Atmosphäre aufsaugen vor vier Jahren mal abgesehen. Können wir uns beim Blatter Sepp bedanken das der dem afrikanischen Kontinent ne WM versprechen mußte. Für 2016 in Brasilien sieht es leider ähnlich mies aus, dank der kurzzeitigen Einführung des Rotationssystems zwischen allen Kontinenten. Sprechen sich die größten Verbände einfach mal schnell ab, und schon hat man die WM in nem Schwellenland... Einzig positiver Aspekt sind die günstigen Zeiten für Fernsehzuschauer aufgrund der geringen Zeitverschiebung, aber selbst das können wir uns bei Brasilien in der Pfeife rauchen...
Bin begeistert. Können wir, müssen wir aber nicht. Er ist garantiert schon reichlich bedankt worden!
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