Fifa-Kongress Weltmeister nicht mehr automatisch qualifiziert

Frankreich ist der letzte Weltmeister, der ohne Qualifikation für ein WM-Endturnier eingeladen wurde. In Zukunft wird es für den WM-Champion keine Sonderbehandlung mehr geben.


Frankreichs Weltmeister Zinedine Zidane
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Frankreichs Weltmeister Zinedine Zidane

Pusan - Der Fußball-Weltmeister 2002 in Südkorea und Japan wird nicht mehr automatisch für das WM-Endrundenturnier 2006 in Deutschland qualifiziert sein. Diese Entscheidung traf das Exekutiv-Komitee des Weltverbandes Fifa auf seiner Sitzung am Freitag im südkoreanischen Pusan.

Außerdem unterzeichnete die Fifa ein Abkommen mit der Internationalen Anti-Doping-Behörde (Wada). Allerdings wird die Fifa laut Darstellung von Präsident Joseph Blatter ihre Unabhängigkeit in dieser Frage wahren. Die für 2003 geplante Club-WM wird anstelle des Konföderationen-Cups ausgetragen. Der Welt-Verband entschloss sich auf Grund der Vielzahl von Fifa-Wettbewerben 2003 dazu, den Konföderationen-Cup nicht auszuspielen.

Offenbar blieben in der mehr als sieben Stunden dauernden Sitzung etliche Fragen zur finanziellen Situation offen. Nicht verabschiedet wurde beispielsweise die Honorierung der WM-Spiele in Südkorea und Japan für die teilnehmenden 32 Mannschaften. Aus diesem Grund wurde für den 18. Dezember ein Extrameeting des Exekutiv-Komitees in Zürich einberufen.



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