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24. Juni 2013, 17:36 Uhr

Proteste in Brasilien

Fifa weist Kritik an Confed Cup und WM zurück

Trotz der Massenproteste in Brasilien ist die Fifa zufrieden mit dem Verlauf des Confed Cups. Generalsekretär Jérôme Valcke hat die Kritik an der Organisation des Turniers zurückgewiesen - und erklärt, dass die WM im kommenden Jahr nicht zur Disposition stehe.

Hamburg - Der Fußball-Weltverband Fifa geht nach den Massenprotesten in Brasilien in die Offensive und weist die Kritik an der Organisation des laufenden Confed Cups und der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr energisch zurück: "Es besteht der Eindruck: Wir kommen ins Land, wir genießen das Land und verlassen es mit vollen Taschen. Das ist nicht so", sagte Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke in Rio de Janeiro.

Die Turniere würden nicht zum Nachteil Brasiliens stattfinden. Ganz im Gegenteil: Dank der beiden Wettbewerbe würden Tausende Jobs entstehen. Außerdem verwies Valcke auf die Zusammenarbeit zwischen der Fifa und dem Gastgeberland: "Wir organisieren die WM in Brasilien, aber wir organisieren sie auch mit Brasilien", betonte Valcke. "Wir machen viele gute Dinge." Den Confed Cup bezeichnete er ungeachtet der landesweiten Proteste als "ein großartiges Turnier".

Eine Absage der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr steht laut dem Fifa-Generalsekretär nicht zur Debatte: "Es gibt keinen Plan B." Der Confed Cup wird am Mittwoch mit dem ersten Halbfinale, in dem Brasilien gegen Uruguay spielt (21 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ZDF), fortgesetzt. Die Weltmeisterschaft findet vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 statt.

buc/dpa

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